Erforderliche Sicherheit mit Struktur

Die Stadtpolizei Feldkirch ist für zahlreiche Bürger erste Anlaufstelle in Fragen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. Das Aufgabenspektrum reicht von der Verkehrsüberwachung über verwaltungsrechtliche Verfahren, der Aufklärung und Verfolgung gerichtlich strafbarer Handlungen, bis hin zum Katastrophenmanagement. Damit nimmt sie eine tragende Rolle innerhalb der kommunalen Sicherheitsstruktur ein.

23 Polizeibeamt:innen stehen im Dienst der Stadt, unterstützt von drei Organen der Parkraumüberwachung, einer Verwaltungsmitarbeiterin sowie einem Katastrophenschutzbeauftragten. Seit 2024 verstärken zwei weitere Polizeibeamtinnen das Team, welches seit 1. März unter der Leitung von Arno Vögel steht. Bürgermeister Manfred Rädler unterstreicht die Bedeutung: „Die Stadtpolizei ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer kommunalen Sicherheitsarchitektur. Sie sorgt für Ordnung im öffentlichen Raum und ist unmittelbare Ansprechpartnerin für die Bevölkerung.“

Kooperation und Aufgaben

Ein Schwerpunkt liegt in der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit und der örtlichen Sicherheitspolizei. Kontrollen im ruhenden Verkehr, verwaltungsrechtliche Verfahren, die Aufklärung und Verfolgung gerichtlich strafbarer Handlungen, straßenpolizeiliche Bescheide für Baustellen, die Erlassung von Veranstaltungsbescheiden und die Vollziehung von ortspolizeilichen Verordnungen. Diese Bereiche zeigen die große Bandbreite des Dienstes und bilden nur einen Teil der täglichen Arbeit ab.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Gemeinde Frastanz führt die Stadtpolizei auch dort stationäre Lasermessungen durch. Auch die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei ist in Feldkirch vertraglich geregelt und eng abgestimmt. Sie umfasst gemeinsame Schwerpunktaktionen sowie operative Kooperationen im Streifendienst und bei sicherheitsrelevanten Einsätzen im Gemeindegebiet von Feldkirch.

Prävention und Bilanz

Auch Prävention hat einen hohen Stellenwert. Die Beamt:innen engagieren sich regelmäßig in der Verkehrserziehung für Kindergartenkinder und stärken so frühzeitig das Sicherheitsbewusstsein. In den Jahren 2024 und 2025 wurden insgesamt 16.755 aktenkundige Vorfälle verzeichnet, darunter etwa Strafrechtsdelikte, Verkehrsdelikte, Parkraumüberwachungen, Verwaltungsanzeigen, sicherheitspolizeiliche Maßnahmen sowie Assistenzleistungen für die Bundespolizei. Stadtpolizeikommandant Arno Vögel erklärt: „Sicherheit bedeutet Präsenz, klare Zuständigkeiten und enge Zusammenarbeit. Gleichzeitig braucht es präventive Maßnahmen, wo benötigt, die frühzeitig ansetzen.“

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