Der Kinderfasching im liechtensteinischen Unterland zeigte sich 2026 von seiner schönsten Seite. Im Zentrum von Mauren verwandelte sich der Fasnachtsmontag – auch Rosenmontag genannt – in ein farbenfrohes Spektakel, das seinem Ruf als fröhlicher Höhepunkt der lokalen Fasnacht mehr als gerecht wurde. Bereits am Vormittag strömten Familien und Besucher in den Gemeindesaal und ins Dorfzentrum, wo Spiel, Musik und närrisches Treiben den Ton angaben.
Konfetti, Kostüme und ausgelassene Stimmung
Der Anlass glich einem regelrechten Konfettifeuerwerk: Überall wirbelten bunte Papierschnipsel durch die Luft, während unzählige fantasievoll verkleidete Mäschgerle das Bild prägten. Von klassischen Narrenfiguren über Tiere bis hin zu aktuellen Fantasiegestalten zeigte sich die ganze Kreativität der Kinder und Familien.

Auch zahlreiche kleine Wagen und Gruppen beteiligten sich am Umzug durch das Dorf, der traditionell am Nachmittag startet und die Strassen mit Musik und Gelächter erfüllt.
Wetter spielte mit
Nachdem es zuvor noch regnerisch und kühl gewesen war, zeigte sich das Wetter rechtzeitig gnädig: Der Regen liess nach, und zwischen den Wolken brach sogar kurz die Sonne hervor. Diese freundliche Wende sorgte spürbar für zusätzliche Leichtigkeit und machte das närrische Treiben im Freien umso angenehmer.
Höhepunkte und Publikumslieblinge
Besonders ins Auge stachen die aufwendig gestalteten Wagen. Als echte Augenweide galt vielerorts der Beitrag von „Wagabau Tresa“, der mit liebevollen Details und viel Humor für begeisterte Reaktionen entlang der Strecke sorgte.
Fasnacht als gelebte Gemeinschaft
Die Kinderfasnacht in Mauren ist Teil der dichten Fasnachtstradition im Land und steht exemplarisch für das starke Gemeinschaftsgefühl: Man trifft sich, lacht und feiert miteinander – ein fester Bestandteil des Dorflebens, der Generationen verbindet.
Der Kinderfasching 2026 wird vielen als heiterer, farbenprächtiger Tag in Erinnerung bleiben – ein Fest, bei dem Wetter, Stimmung und Kreativität zusammenkamen und das Unterland für einige Stunden ganz im Zeichen der närrischen Freude stand.
Gemeindevorsteher Peter Frick mit seiner Frau wissen, wie man Fasnacht feiert. Foto: Bandi Koeck