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Mäder setzt als erste Gemeinde Österreichs auf Smart Cleaning

von Red
14. Dezember 2025
in Vorarlberg, Wirtschaft und Recht
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Die Digitalisierung bringt für alle Beteiligten erhebliche Vorteile. V. l. n. r.: Mst. Tim Halbrainer (CTO, Clean Consulting AUSTRIA), Ing. Daniel Schuster (Bürgermeister Mäder), Mst. Martin Stark (Leitung Gebäudemanagement Gemeinde Mäder), Nurten Karakas (Reinigungskraft Gemeinde Mäder), Carina Böckle (Assistenz Gebäudemanagement Gemeinde Mäder), Mst. Martin Halbrainer (CEO, Bild: Clean Consulting AUSTRIA)

Die Digitalisierung bringt für alle Beteiligten erhebliche Vorteile. V. l. n. r.: Mst. Tim Halbrainer (CTO, Clean Consulting AUSTRIA), Ing. Daniel Schuster (Bürgermeister Mäder), Mst. Martin Stark (Leitung Gebäudemanagement Gemeinde Mäder), Nurten Karakas (Reinigungskraft Gemeinde Mäder), Carina Böckle (Assistenz Gebäudemanagement Gemeinde Mäder), Mst. Martin Halbrainer (CEO, Bild: Clean Consulting AUSTRIA)

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Das Dornbirner Unternehmen Clean Consulting AUSTRIA – Facility Concepts realisiert das österreichische Pionierprojekt.

Die Gemeinde Mäder setzt einen wegweisenden Schritt und digitalisiert als erste Gemeinde in Österreich ihre gesamten Reinigungs- und Hygienemanagementprozesse in allen öffentlichen Liegenschaften mit soobr – smart cleaning. Die Clean Consulting AUSTRIA, ein Experte für Facility-Concepts und Smart Cleaning, hat das zukunftsweisende Projekt in nur vier Monaten geplant und umgesetzt. Seit Herbst 2025 sorgt das neue digitale System nun dafür, dass Reinigungsprozesse schneller, effizienter und flexibler ablaufen.

Hygiene und Sauberkeit sind mehr als nur Komfort – sie gewährleisten die Gesundheit und Sicherheit der Menschen und das Funktionieren der Gesellschaft. In Mäder wird dieser Anspruch nun erstmals konsequent digital unterstützt: Seit Herbst 2025 werden für die 15 Liegenschaften in Gemeindebesitz (rund 12.500 m2 zu reinigende Fläche) sämtliche Reinigungs- und Hygienemanagementprozesse digital genau geplant, dokumentiert, bei Bedarf kurzfristig angepasst und teils auch automatisiert umgesetzt. So behält die Gemeinde den Überblick darüber, was wann gereinigt wurde, wo zusätzlicher Aufwand entsteht und wie die vorhandenen Ressourcen am besten eingesetzt werden können. Denn herkömmliche Reinigungsprozesse stoßen angesichts von Personalmangel, unterschiedlichen Kommunikationswegen, sprachlichen Barrieren und starren Strukturen immer öfter an ihre Grenzen. Genau hier setzt die Digitalisierung an und macht die Abläufe wirtschaftlich effizienter, transparenter und ressourcenschonender.

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Für das Reinigungspersonal bedeutet die Digitalisierung eine klare und strukturierte Zuweisung der Aufgaben. V. l. n. r.: Carina Böckle, Assistenz Gebäudemanagement Gemeinde Mäder und Nurten Karakas, Reinigungskraft Gemeinde Mäder. Bild: Clean Consulting Austria

Unterschiedliche Gebäude – unterschiedliche Anforderungen
„Jedes dieser 15 Gebäude hat spezifische Anforderungen an die Hygiene“, erklärt Martin Halbrainer, Geschäftsführer von Clean Consulting AUSTRIA, dem Projektpartner und führenden Vorarlberger Beratungsunternehmen im Bereich Reinigung, Hygiene und Werterhaltung. Dazu zählen unter anderem Mittelschule, Volksschule, Kindergärten, Gemeindeamt, eine Bücherei, Bauhof, Feuerwehrhaus sowie verschiedene Veranstaltungsräume und Vereinsheime. „In einem Kindergarten gelten zum Beispiel andere Hygienestandards als im Gemeindeamt. Auch Doppelnutzungen, wie Turnsäle, die gleichzeitig als Mehrzweckräume oder für Veranstaltungen genutzt werden, stellen die Reinigung vor besondere Herausforderungen. Das alles kann bei der Digitalisierung optimal berücksichtigt werden“, führt Halbrainer weiter aus.

So funktioniert die Digitalisierung der Reinigungsprozesse
Der Startschuss für das Projekt fiel im Sommer 2025. Bereits zum Schulstart im September war die Implementierung abgeschlossen. „Zunächst haben wir die Gebäude- und Flächenstruktur digitalisiert und das Leistungsverzeichnis – also die erforderlichen Reinigungsaufgaben in den einzelnen Räumen – erfasst. Diese gemeindespezifischen Daten haben wir in die Smart-Cleaning-Software soobr übertragen und die Verantwortlichen sowie die Anwender*innen in der Nutzung der Plattform geschult“, schildert Halbrainer den Ablauf des Projekts. Das zentrale System ermöglicht eine effiziente Verwaltung relevanter Informationen, von Sonderreinigungen über Defektmeldungen bis hin zu Rückmeldungen vom Reinigungspersonal. Aufgaben können in Echtzeit angepasst werden, sodass auf plötzliche Veränderungen, wie etwa Krankheitsfälle oder zusätzliche Anforderungen, flexibel reagiert werden kann. Bei unvorhergesehenen Ereignissen wird automatisch per „Knopfdruck“ eine Priorisierung in der Reinigung vorgenommen und die Arbeitslast fair auf das verfügbare Personal verteilt. Zukünftig lassen sich zudem sämtliche Schnittstellen in die soobr-Software integrieren – von Sensorik über Robotik bis hin zu weiteren in der Gemeinde eingesetzten Softwaresystemen – sodass die gesamte Infrastruktur nahtlos miteinander vernetzt wird.

Seit Herbst 2025 sorgt das neue digitale System nun dafür, dass Reinigungsprozesse schneller, effizienter und flexibler ablaufen. Bild: soobr

Vorteile für Mitarbeitende, die Gemeinde und die Nutzer
Die Digitalisierung bringt für alle Beteiligten erhebliche Vorteile. Für die rund 22 Mitarbeitenden im Gebäudemanagement bedeutet sie eine klare und strukturierte Zuweisung der Aufgaben. Das reduziert Missverständnisse und Doppelarbeit. Die automatische Priorisierung bei Ausfällen oder Krankheit erleichtert die Vertretungsplanung und sorgt für eine geregelte Verteilung des Arbeitspensums. Die Gemeinde selbst profitiert von einer enormen Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen, bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung. „Wir müssen deutlich weniger Zeit für manuelle Planungen und Organisation aufwenden, sodass nun mehr Raum für strategische Aufgaben bleibt“, berichtet Daniel Schuster, Bürgermeister der Gemeinde Mäder, überzeugt und ergänzt: „Auch für alle anderen Gemeindemitglieder bedeutet die Digitalisierung klare Vorteile. Sie alle profitieren von einer höheren Hygienesicherheit und damit mehr Wohlbefinden und Gesundheit.“ Mit der Digitalisierung ihrer Reinigungsprozesse setzt die Gemeinde Mäder ein klares Zeichen für die Zukunft des Facility Managements in Österreich. Als erste Gemeinde, die diesen Schritt vollzieht, zeigt sie, wie moderne und effiziente Reinigungslösungen in öffentlichen Einrichtungen erfolgreich umgesetzt werden können.

Über Clean Consulting AUSTRIA GmbH
Clean Consulting AUSTRIA ist ein führendes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen in der DACH-Region mit Sitz in Dornbirn, das ganzheitliche Facility-, Hygiene- und Werterhaltungskonzepte für Gebäude und Liegenschaften entwickelt. Das Unternehmen begleitet Kund*innen in den verschiedensten Branchen über den gesamten Gebäudelebenszyklus – von Planung und Ausschreibung über den laufenden Betrieb bis hin zu Optimierung und nachhaltigem Werterhalt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Digitalisierung, Automatisierung und Optimierung von Facility- und Hygienemanagementprozessen.

Tags: MäderUmweltWirtschaft
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