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Fingierter Raubüberfall? Polizei spricht von schwerem gewerbsmäßigem Betrug

von Red
15. September 2025
in Vorarlberg
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Symbolfoto: Bandi Koeck

Symbolfoto: Bandi Koeck

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Im Zuge der Ermittlungen zu einem angeblichen bewaffneten Raubüberfall, der sich in den frühen Morgenstunden des 28. März 2024 in Dornbirn ereignet haben soll, ergab sich der Verdacht, dass die Tat unter Mitwirkung des vermeintlichen Raubopfers vorgetäuscht worden sein könnte.

Bei Erhebungen im Umfeld des 35-jährigen Österreichers wurde festgestellt, dass sich dieser, offenbar unter Vorspiegelung hoher Renditen durch Gold- und Kryptowährungsgeschäfte, von mehreren Privatpersonen und Gewerbetreibenden aus seinem Bekanntenkreis teils hohe Geldbeträge betrügerisch erschlichen haben dürfte.

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Wegen des dringenden Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betruges wurde von der Staatsanwaltschaft Feldkirch die Festnahme des Tatverdächtigen angeordnet. Dieser wurde schließlich Anfang September festgenommen und in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Der bisher bekannte Schaden dürfte jedenfalls über einer Million Euro liegen.

Aus Sicht der Ermittler kann nicht ausgeschlossen werden, dass der vermutlich fingierte Raubüberfall in Zusammenhang mit dem nun festgestellten Betrugsverdacht steht. Die diesbezüglichen Ermittlungen des Landeskriminalamts dauern derzeit noch an, wobei auch davon ausgegangen wird, dass es womöglich noch weitere, bislang nicht bekannte Betrugsopfer aus dem Bekanntenkreis des Tatverdächtigen geben könnte.

Rückfragen: Landeskriminalamt Vorarlberg, Tel. +43 (0) 59 133  80 3333

Tags: BetrugPolizeinachrichtenRaubüberfallVorarlb erg
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