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Alberts Notion: Social Media – Mehr Schaden als Nutzen?

von ANDA
4. März 2024
in gsi.kolumne
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Dr. Albert Wittwer

Dr. Albert Wittwer

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Ähnlich wie Junk-Food. Seien wir heikel!

Mit der Freiheit der Meinungsäußerung haben die Sozialen Medien nichts zu tun. Eher mit den big Cats, den nach Börsenwert wertvollsten Unternehmen der Welt, noch vor Aramco, dem Saudischen Öl- und Gas-Konzern. Ein überaus lukratives Geschäftsmodell. Der Schaden, den die BigCats erzeugen, ist ihnen gleichgültig, Hauptsache die Kasse stimmt.

Von Dr. Albert Wittwer

WERBUNG

Von meinen knapp dreihundert ausgesuchten „Freundinnen“ auf SM lese ich   fast nichts. Die posten zwar, aber es taucht im Portal nicht auf. Stattdessen Werbung, Werbung, Werbung. Klar, die populistischen Politiker zahlen für ihre Internet-Präsenz – und gewinnen auf vermeintlich seriöse Art – abertausende Gefolgsleute, neudeutsch Follower.

Im analogen Leben wäre die Wirkung nicht erzielbar. Auch nicht die Shit-Storms. Beleidigungen und Beschimpfungen und Lügen und Drohungen wären deliktisch, würden teils als Offizialdelikte verfolgt. Oder am Stammtisch versickern. Je mehr aber auf den SM gepöbelt wird, desto mehr Aufmerksamkeit gewinnen Autor und Portal.

Der führende österreichische Populist und Vorsitzende einer bedeutenden Partei bedient sich mit Hilfe seiner Gefolgschaft ähnlicher Techniken. Angeblich leidet ein knappes Drittel der Bevölkerung an der Illusion, alles, was des Wissens wert ist, schon zu wissen*). Die Angehörigen dieser Verwirrung kennen schon alle Antworten. Und sie mißtrauen tief „dem System“. Zum System gehört stets der öffentlich-rechtlich kontrollierte Rundfunk in den europäischen demokratischen Staaten und vor allem die Wissenschaft, die frivolerweise zu immer neuen Erkenntnissen kommt, anstatt auf einer eingängigen, ewigen Wahrheit zu beharren. Da sind die von den Populisten angebotenen Scheinlösungen für Weltprobleme, von der Migration bis zum Klimawandel, viel attraktiver und ihre Anhänger werden mit Sündenböcken, etwa Asylwerbern oder den meist jugendlichen Klimaaktivisten und anderen Gutmenschen, versorgt. Die muß man wegsperren oder ausschaffen, egal wohin!

Eine wichtige Scheinlösung für die österreichischen Populisten ist der Auxit, die zumindest Schwächung des Verhältnisses zur Europäischen Union. Falls das passiert, können wir vorsorglich schon zur russisch-orthodoxen Kirche konvertieren. Gemeinsam mit den anderen kleineren Nachbarstaaten werden wir dann sowieso durch Russland vom Faschismus befreit.

Wie können wir uns schützen? Die menschlichen Gatekeeper, soweit es sie gibt, sind Tropfen auf heißen Steinen. Taugt vielleicht die vielbeschworene KI als Spam-Filter? Bitte nicht. Eine Generalzensur durch KI brächte die Dystopie zur Vollendung.

Die Europäische Union trifft zwar Maßnahmen zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit, die weit darüber hinausgehen, was ein kleiner oder auch größerer Einzelstaat bewirken könnte. Dennoch bilden die Sozialen Medien eine Gefahr für den einzelnen Menschen und die Gemeinschaft.

Wie kann sich der Einzelne, so er nicht über Geschäft oder Arbeit an der allumfassenden Digitalisierung teilzunehmen gezwungen ist, schützen? Ähnlich wie vor Junk-Food. Das soll ja bereits in kleinen Mengen ziemlich gesundheitsgefährlich sein. Durch Enthaltsamkeit.

Seien wir wählerisch, elitär, anspruchsvoll, sensibel.

Anmerkungen:

  • „50 % der Hasskommentare werden von 5 % der User geschrieben.“ Bernhard Pörksen, Uni Tübingen.  
  • Kognitive Verzerrung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Zum Junk-Food:

https://www.derstandard.at/story/3000000183054/wie-burger-und-pommes-das-immunsystem-beeinflussen?ref=rss
Tags: Albert WittwerKolumneKommentarTechnikWirtschaft
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