10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Meinung gsi.kolumne

Alberts Notion: Völkerrecht wertlos?

von ANDA
5. November 2023
in gsi.kolumne, Welt
A A
Dr. Albert Wittwer

Dr. Albert Wittwer

Share on FacebookShare on Twitter

Das Völkerrecht wird verletzt

Die Ukraine wird vom großen Nachbarn grundlos überfallen, auch die Zivilbevölkerung terrorisiert, einzelne Menschen gezielt und willkürlich ermordet, ohne irgendeinen Bezug zu Kampfhandlungen auf ukrainischem Boden. Bei ihrer Selbstverteidigung ist die Ukraine darauf bedacht, möglichst keine Angehörigen der russischen Zivilbevölkerung zu verletzen und die Kampfhandlungen nicht auf das russische Territorium auszuweiten. Abgesehen von einigen Drohnen, die demonstrativ bis Moskau vorgedrungen sind. Allerdings weniger spektakulär als der verblichene Prigoschin mit seiner Wagner-Truppe. Von einer proportionalen militärischen Gegenwehr kann nicht die Rede sein.

Von Dr.iur. Mag.oec. Albert Wittwer

WERBUNG

Es erinnert an einen Boxkampf, in dem sich der Angegriffene bloß verteidigt und darauf warten muss, bis der Angreifer aus Erschöpfung aufgibt. Das ist allerdings von Russland nicht zu erwarten. Die Sanktionen sind halbherzig, sie werden großflächig unterlaufen und auf die „eingefrorenen“ Milliarden greift kein Staat zugunsten der Ukraine zu. Das würde die Finanzmärkte schwer „verunsichern“.

Israel wird von einem überaus fragilen, winzigen Pseudostaat, dessen Bevölkerung die Herrschaft einer Terrorgruppe mindestens toleriert, mit vielen Raketen angegriffen. Menschen sterben. Die Terrorgruppe verschleppt unschuldige, hauptsächlich jugendliche Teilnehmer eines Festes als Geiseln und benützt sie und die eigene Bevölkerung als Schutzschild vor der völkerrechtlich gerechtfertigten militärischen Antwort Israels, die auch der Befreiung der Geiseln dienen soll.

Das Uno-Flüchtlingshilfswerk bezeichnet nach den Angriffen und Blockaden Israels die Lage im Gaza-Streifen als katastrophal. Schon seit Jahren war die Bevölkerung auf Hilfe aus der Europäischen Union angewiesen. Etliche arabische Staaten solidarisieren sich aktuell mit den Palästinensern. Gespräche Saudi Arabiens mit Israel sind abgebrochen worden. Im offiziellen Westen wird sorgfältig vermieden, die militärische Reaktion Israels, die angemessen sein und die Zivilbevölkerung schonen sollte, was fraglich bis unmöglich erscheint, zu bewerten.

Das Völkerrecht angegriffener Staaten ähnelt dem Recht jedes Menschen auf Selbstverteidigung. Es dürfte nur die notwendige Gewalt angewendet werden, um dem Angriff zu begegnen oder den neuerlich bevorstehenden zu verhindern. Das Recht Israels, die Hamas auszuschalten, steht sohin außer Zweifel. Die toten Kinder in Gaza sind aus Sicht der Militärs „Kollateralschäden“.

Diese beiden Kriege werden eines Tages enden und dann folgt eine strafrechtliche und schadenersatzrechtliche Aufarbeitung. Mit Sicherheit wird es schon im Diesseits zu Klagen, Anklagen und Urteilen kommen. Weitaus förderlicher für alle Seiten aber wäre ein rascher Friede. Egal, ob man ihn nur als vorläufigen Waffenstillstand bezeichnen kann. Von Endlösungen haben wir in Europa sowieso die Nase voll.

Der ehemalige US-Aussenminister Kissinger hat sich geäußert, dass im Vorfeld der beiden Kriege die verantwortlichen Führer der Supermächte versagt haben. Denn die gibt es immer noch.

Mich erinnert diese Analyse an „Reichtum und Wohlstand der Nationen“ von John Landes. Er beschrieb, dass in einem Gebiet große Not herrscht, wenn die Barone, gemeint lokale Machthaber, sich gegenseitig bekämpfen (dürfen). Demgegenüber ist es ein Fortschritt, wenn ein Diktator, um im Bild zu bleiben ein großer Kaiser, die Barone in Schach hält. Noch besser geht es der Gemeinschaft in der Demokratie mit ihrer Gewaltenteilung und dem Schutz individueller Rechte.

Wir wissen, die Uno ist keine Welt-Demokratie und wir wünschen uns auch nicht einen Weltkaiser, der die Ukraine oder das Westjordanland oder den Gaza-Streifen irgendwem zuweist. Aber es ist tragisch, dass die wirklich mächtigen Staaten ihre Mittel und Möglichkeiten nicht einsetzen, sich nicht darauf verständigen, die Beendigung der Kampfhandlungen zu erwirken.

Rechtsquellen humanitäres Völkerrecht sh. u.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Humanit%C3%A4res_V%C3%B6lkerrecht

Tags: Albert WittwerIsraelKommentarKriegRussland
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Messepark Dornbirn: Syrischer Ladendieb wird von Passanten an Flucht gehindert

nächster Artikel

Das war der Skibasar des SV Gisingen

weitere interessante Artikel

007 ELEMENTS entführt Besucher:innen in das Universum von James Bond.
Fotograf:in:	Christoph Nösig
Bildrechte:	Ötztal Tourismus / Christoph Nösig
Österreich

SÖLDEN startet in die neue Saison: Wintersport trifft alpinen Lifestyle

9. Oktober 2026
Symbolbild generiert durch Claude.ai
Gedenken

Der 7. Oktober 2023 – Drei Jahre nach dem Massaker: Erinnern heißt, nicht zu schweigen

7. Oktober 2026
Interboot 2026
Messe-See. Fotos: Messe Friedrichshafen/Peter Vaschauner
 
Pumpfoil-Schnuppern mit Alina Kornelli
Welt

INTERBOOT 2026: Der Bodensee wird zum Testlabor für die Zukunft auf dem Wasser

4. Oktober 2026
Dr. Albert Wittwer
gsi.kolumne

Alberts Notion: Bedrohungen der Zivilisation

4. Oktober 2026
nächster Artikel
© Bandi Koeck

Das war der Skibasar des SV Gisingen

Heute beliebt

  • Jürgen Gruber lebt!

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Tag der offenen Baustelle: Tausende Einblicke in den Stadttunnel Feldkirch

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Ein Geschenk zum Schulstart in Rankweil

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Neue Details zum Vermissten aus Nenzing

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • 50 Jahre gelebte Karate-Leidenschaft: Jubiläumsfeier des Shotokan Karate Club Feldkirch

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Bedrohungen der Zivilisation

von ALWI
4. Oktober 2026
0

Textbezogenes Symbolbild von ChatGPT generiert.

Susi reloaded # 215: KI for President

von SUSI
27. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Die Falle „Entbürokratisierung“ schnappt zu

von ALWI
23. September 2026
0

Gerd Ender in Altach. Foto: Privat

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach –  Rückblick auf die ersten sechs Runden

von BK
14. September 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist