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Die erste und die einzige: 10 Jahre Entrepreneurship Handelsakademie Feldkirch

von Red
17. Dezember 2021
in gsi.event
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Als erste und einzige Handelsakademie in Österreich wurde die hak has fk am 10. November 2021 von Bundesminister Dr. Heinz Faßmann zum fünften Mal in Folge als Entrepreneurship Handelsakademie auf „advanced level“ ausgezeichnet. Die feierliche Überreichung der Urkunde fand im UniCredit Center am Kaiserwasser in Wien statt. Anwesend war neben Direktor Michael Weber und den beiden eesi-Koordinatorinnen Carina Wehrl und Alexandra Kopf-Mayer auch der inzwischen pensionierte Wirtschaftspädagoge Markus Hämmerle, der jahrelang die Entrepreneurship-Education an der Schuler vorangetrieben hatte.

Schon vor 10 Jahren trafen die Lehrpersonen der hak has fk die Entscheidung, sich der anspruchsvollen Herausforderung der Entrepreneurship-Education zu stellen und die Schule auch dem Zertifizierungsprozess zu unterziehen.

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EU, WKO und BMBFK forcieren Entrepreneurship-Education

„Entrepreneurship Education umfasst im weiteren Sinn alle Bildungsmaßnahmen zur Weckung unternehmerischer Einstellungen und Fertigkeiten, bezieht sich also auf die Entwicklung bestimmter Werte und Haltungen und persönlicher Qualifikationen, die sowohl zur Gründung eines Unternehmens führen können als auch für die unselbstständige Arbeit wesentlich sind,“ so kann man auf der Webseite des österreichischen Bildungsministeriums lesen. Und die Wirtschaftskammer Österreich ergänzt: „Mit der Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen wird nicht nur die Gründung neuer Unternehmen gefördert, sondern die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen allgemein.“

Auch für die Europäische Kommission ist sie ein Schlüssel für Europas Zukunft: „Being entrepreneurial is a valuable skill for EU citizens. Promoting entrepreneurship in education as a key competence encourages EU citizens to be enterprising and to formulate innovative solutions to societal problems and to design products of added socio-economic value. So it will play a key role for Europe’s competiveness and for the continuous growth of Europe’s economy.“

Handelsakademie Feldkirch ist Vorreiter

„Im Wesentlichen geht es also nicht mehr vorrangig darum, „altes Wissen“ auswendig zu lernen, sondern universelle Handlungskompetenzen für die Zukunft zu erwerben,“ meint Direktor Michael Weber. Die Aktivitäten an der Schule gehen inzwischen weit über den reinen Zertifizierungsprozess hinaus. Die Ziele Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, nachhaltiges reflektiertes Denken und Handeln sowie Kreativität werden nicht nur mit Zusatzangeboten, im Rahmen des schulischen Begabtenförderungsprogrammes oder durch intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region, erreicht.

Themen wie Digitalisierung, die Nachhaltigkeitsziele, auch SDGs oder die 21st century skills (critical thinking, citizenship, communication, creativity, collaboration, social responsibility), haben längst in den Unterricht Einzug gefunden. In Diskussionen, bei Kontakten mit externen Partnern und in den Diplom- und Abschlussprojektarbeiten der Schülerinnen und Schüler sind diese Themen bereits Standard. Nicht zuletzt war die Schule auch die erste, die sich der ÖKO-Profit Zertifizierung unterwarf und die Re-Zertifizierung 2021 wieder erreichte.

Handelsakademie Feldkirch schaut in die Zukunft

Eine berufsbildende kaufmännische Schule wie die Handelsakademie Feldkirch darf aber nicht nur auf eine weit über hundert Jahre lange Tradition zurückblicken, sondern muss weitsichtig und vorausschauend agieren. Neben dem Ziel die Maturantinnen und Maturanten mit der notwendigen Reife für jedes gewünschte Studium vorzubereiten, ist es von größter Bedeutung die Employability der Absolventinnen und Absolvent im sich mit Höchstgeschwindigkeit verändernden 21. Jahrhundert sicherzustellen.

Daher ist auch ein engagiertes Schulentwicklungsteam seit etwa eineinhalb Jahren gemeinsam mit der Future Design Akademie von Zukunftsforscher Klaus Kofler dabei die Weichenstellungen für einen weiteren Schritt in Richtung modernen und zukunftsorientieren Unterricht zu machen. Dabei spielen aber nicht nur die Mega Trends für die Zukunft, sondern auch neue integrierte und anwendungsorientierte Unterrichtsmethoden eine Schlüsselrolle.

Tags: BildungFeldkirchSchuleWien
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