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Netflix-Tipp: Basar des Schicksals

von BK
1. Februar 2020
in gsi.film
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(c) TF1/Netflix

(c) TF1/Netflix

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Basierend auf einer realen Brandkatastrophe im Jahr 1897 erzählt „Der Basar des Schicksals“ von mehreren parallelen Frauenschicksalen, die in Folge einen Wendepunkt erreichen. Die Historienserie punktet mit einer aufwendigen Ausstattung und einigen interessanten gesellschaftlichen Aspekten, auch wenn mit der Zeit die Seifenoper-Elemente überwiegen.

Kernelement der gesamten Handlung trägt ein Brand, bei dem über 100 Menschen umkommen. Das im April 1897 aus Holz errichtete Gebäude, in dem ein Wohltätigkeitsbasar stattfindet, der der verarmten französischen Bevölkerung zugute kommen sollte und welcher filmisch äußerst eindrücklich in Szene gesetzt wurde, ist der auserwählte Schicksalsort. In Rückblenden werden in Folge die einzelnen Frauenschicksale genauer beleuchtet, darunter auch jenes von Madame Huchon (Josiane Balasko), welche ihre Tochter bei der Katastrophe verloren hat. Die selbe Dame schafft es auch eine gewisse Rose (Julie de Bona), welche von den Flammen für immer gekennzeichnet ist, als eine Verstorbene auszugeben, um dadurch das Familienerbe zu schützen. Adrienne (Audrey Fleurot) möchte das entstandene Chaos zu ihren Gunsten nutzen, um sich als tod auszugeben und ihrem gewalttätigen Ehemann entfliehen zu können. Auch bei Alice (Camille Lou) wird aber bald auch nichts mehr so sein, wie zuvor.

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Fazit: Schön inszenierte Zeitreise mit eindrücklichen französischen Schauspielern. Einige Stellen wurden ziemlich in die Länge gezogen. Besonders zu empfehlen für Zuseher, welche romantische Liebesgeschichten, die nicht immer vom Glück geprägt sind, bevorzugt betrachten. Der feministische Touch der Serie ist omnipräsent.

Fakten zur Serie:

Produktionsjahr: 2019

Staffeln: 1 (8 Folgen)

Altersempfehlung: 13+

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