Die Stadt Feldkirch passt die Statuten des Fachbeirats für architektonische und städtebauliche Fragen an. Ziel ist es, das Gremium künftig gezielter dort einzusetzen, wo es die größte Wirkung bietet: bei größeren Stadtentwicklungsprojekten und Vorhaben mit besonderer Bedeutung für das Stadtbild.
Seit rund 30 Jahren begleitet der Fachbeirat die bauliche Entwicklung Feldkirchs. Künftig wird sein Fokus noch stärker auf Projekte gelegt, die aufgrund ihrer Größe oder ihrer Auswirkungen auf den öffentlichen Raum eine vertiefte fachliche Beurteilung erfordern. Vorhaben mit bereits klar vorgegebenen Rahmenbedingungen werden hingegen verstärkt durch die zuständigen Fachabteilungen beurteilt. „Der Fachbeirat hat sich über Jahrzehnte als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und der Baukultur bewährt. Mit der Anpassung der Statuten schärfen wir sein Profil und setzen seine fachliche Kompetenz dort ein, wo sie für die Entwicklung unserer Stadt den größten Nutzen bringt“, betont Bürgermeister Manfred Rädler.
Die Änderungen erfolgen auch vor dem Hintergrund der laufenden Budgetkonsolidierung der Stadt. Künftig werden die Sitzungen bedarfsorientiert einberufen. Dadurch können Ressourcen effizient eingesetzt und gleichzeitig die hohe Qualität der Begutachtungen sichergestellt werden. „Nicht jedes Bauvorhaben benötigt eine Behandlung im Fachbeirat. Wir konzentrieren seine Expertise künftig gezielt auf Projekte, die für die Stadtentwicklung, das Stadtbild und die Baukultur besonders relevant sind“, erklärt Planungsstadtrat Thomas Spalt.
Unverändert bleibt die Besetzung des Fachbeirats mit drei unabhängigen Experten, die unterschiedliche fachliche Perspektiven in die Beurteilung bedeutender Bau- und Stadtentwicklungsprojekte einbringen.
