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14 Prozent Sammelplus in der Gelben Tonne zeigt Erfolg von Infrastruktur und Bewusstseinsbildung

von Red
29. Juni 2026
in Vorarlberg
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Bildrechte: MA48/Christian Fürthner

Bildrechte: MA48/Christian Fürthner

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Die Wiener trennen Verpackungen zunehmend besser: Im Jahr 2025 wurden in Wien insgesamt mehr als 15.000 Tonnen Kunststoff- und Metallverpackungen in der Gelben Tonne bzw. dem Gelben Sack gesammelt. Die Nettosammelmenge stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent.

Das gemeinsame Engagement der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und der MA 48 der Stadt Wien zeigt große Wirkung: Die Ausweitung der Leichtverpackungssammlung, eine etablierte Sammelinfrastruktur und gezielte Bewusstseinsbildung bringen Kreislaufwirtschaft in der Bundeshauptstadt erfolgreich vorwärts – und das trotz des Mengenrückgangs aufgrund des Einwegpfandsystems. Im internationalen Vergleich moderner Metropolen beweist Wien einmal mehr, dass eine effiziente Wertstoffsammlung auch im dicht verbauten urbanen Raum auf hohem Niveau funktioniert.

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Verpackungen richtig zu trennen ist die Voraussetzung dafür, wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten und sie als Sekundärrohstoffe für Wirtschaft und Industrie verfügbar zu machen. Das Sammelplus von 14 Prozent zeigt, dass immer mehr Wiener einen Beitrag dazu leisten – und damit Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Rohstoffsicherheit in Österreich aktiv stärken. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die kontinuierliche Bewusstseinsbildung, die ARA und 48er in Wien Hand in Hand vorantreiben. Gemeinsam nutzen beide Partner ein breites Spektrum an Informations- und Bildungsangeboten: Die ARA setzt auf Out-of-Home-Kampagnen wie „Jeder Wurf zählt“, Aufklärung über Social Media und Programme wie ARA4kids oder die Kinderuni on Tour. Die 48er ermöglicht mit ihren Mülltrennkampagnen wie „Tu was für den Kreislauf“ oder dem jährlichen Mistfest niederschwellige und praxisnahe Angebote, die Kreislaufwirtschaft erlebbar machen. Dazu kommen unterschiedlichste Informationsmaterialien wie z.B. die 48er-Pocket-Trenninfo in 18 Sprachen. Abfallberater informieren schon die Kleinsten in Kindergärten und Schulen und stehen zudem als direkte Ansprechpersonen zur Verfügung. 

„14 Prozent mehr in der Gelben Tonne sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines durchdachten Zusammenspiels aus Infrastruktur, Information und Engagement der Wiener. Wien zeigt eindrucksvoll, dass Kreislaufwirtschaft im urbanen Alltag funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen. Jede korrekt getrennte Verpackung sichert wertvolle Rohstoffe für den Wertstoffkreislauf und reduziert den Bedarf an natürlichen Ressourcen. Abfalltrennung ist ein kleiner Handgriff im Alltag, der große Wirkung für Umwelt und Wirtschaft hat“, erklärt ARA Vorstandssprecher Harald Hauke.

Credits: MA48/Christian Fürthner

Gelbe Tonne bzw. Gelber Sack erfolgreich im Alltag der Wiener verankert
Ein wichtiger Meilenstein für die Kreislaufwirtschaft war die Ausweitung der Sammlung auf alle Kunststoffverpackungen. Seit 2023 werden diese gemeinsam mit Metallverpackungen in der Gelben Tonne bzw. dem Gelben Sack erfasst. Die einfache und leicht zugängliche Sammlung erleichtert die richtige Abfalltrennung und trägt wesentlich zu verbessertem Entsorgungsverhalten bei. Heute stehen den Wiener:innen mehr als 20.000 Gelbe Tonnen – entweder direkt in den Müllräumen der Wohnhausanlagen oder bei den 4.400 Altstoffsammelinseln im öffentlichen Raum – für die Nutzung zur Verfügung. Zusätzlich sind rund 46.000 Einfamilien-Haushalte an die Sammlung über den Gelben Sack angeschlossen. Damit ist die getrennte Sammlung von Kunststoff- und Metallverpackungen flächendeckend im Stadtgebiet verfügbar.

„Richtig Müll trennen und damit etwas für die Umwelt tun, ist gar nicht so schwer. Das beweisen die Wienerinnen und Wiener täglich. Wir sammeln unter anderem weit über 15.000 Tonnen Kunststoff- und Metallverpackungen pro Jahr – ein weiterer wichtiger Schritt näher zu Zero Waste, zu einer Stadt ohne Verschwendung. Getrennte Sammlung ist gelebter Klimaschutz. Gemeinsam mit der ARA setzen wir weiterhin auf Aufklärung der Bevölkerung, deren Unterstützung wir weiterhin brauchen. Ein großes Dankeschön an alle Wiener für ihren bisherigen Einsatz. Bauts kan Mist!”, bittet Josef Thon, 48er-Abteilungsleiter.

Dass das Sammelsystem von der Bevölkerung angenommen wird, zeigt auch die IMAS-Studie*, die im Auftrag der ARA Ende 2025 durchgeführt wurde: 92 Prozent der Wiener:innen bewerten die Idee der getrennten Sammlung von Verpackungen mit „sehr gut“ oder „gut“. Damit liegt Wien über dem österreichweiten Durchschnitt von 91 Prozent. Gleichzeitig gibt knapp ein Drittel der Befragten an, künftig noch mehr beziehungsweise noch genauer trennen zu wollen – ein Wert, der ebenfalls über dem österreichischen Durchschnitt liegt. Damit beweist Wien einmal mehr, dass es im Vergleich europäischer Großstädte bei der Abfalltrennung im urbanen Raum einen Spitzenplatz einnimmt. *Studieninfos: Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts IMAS im Auftrag der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) wurde von 6. Oktober bis 7. November 2025 mittels computergestützten telefonischen Interviews durchgeführt.

Tags: RecyclingUmweltWien
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