ESC und Gsiberg: Skyspace Lech als Eurovisions-Postkarte 

Lechwelten. Foto: Lech Zürs Tourismus

Das Kunstwerk von James Turrell wird vor dem Auftritt Großbritanniens einem internationalen Fernsehpublikum vorgestellt 

Wenn Wien von 12. bis 16. Mai 2026 Gastgeber des Eurovision Song Contest ist, wird auch der Skyspace-Lech von James Turrell einem internationalen Millionenpublikum vorgestellt. Das Kunstwerk ist in einem der sogenannten „Postcard-Videos“ zu sehen, die unmittelbar vor den Live-Auftritten der teilnehmenden Länder im ORF ausgestrahlt werden. Das Video mit Aufnahmen aus Lech Zürs ist für die Ausstrahlung vor dem Auftritt Großbritanniens vorgesehen.

Für die Postcards drehte im Jänner 2026 ein Filmteam im Auftrag des Eurovision Song Contest in ganz Österreich. In Lech Zürs entstanden neben Orts- und Landschaftsaufnahmen der winterlichen Bergwelt auch Einstellungen im und rund um den Skyspace-Lech. Damit ist Vorarlberg im Rahmen eines der meistgesehenen TV-Ereignisse Europas mit einer besonderen Kombination aus zeitgenössischer Kunst, Architektur und alpinem Naturraum vertreten.

Der Skyspace-Lech wurde vom privaten Verein Horizon Field initiiert und errichtet. Der Verein verfolgt die Mission, internationale Gegenwartskunst in der alpinen Landschaft erlebbar zu machen und neue Perspektiven auf Raum, Natur und Kultur zu eröffnen. Das von James Turrell geschaffene Kunstwerk verbindet Licht, Himmel und Hochgebirge zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Mit jährlich mehr als 20.000 Besucher ist der Skyspace-Lech ein bedeutender kultureller Anziehungspunkt der Region und zählt zu den international beachteten Kunstorten im Alpenraum. Das Kunstwerk ist täglich rund um die Uhr zugänglich. Im Sommer werden freitags zu Sonnenuntergang Führungen angeboten, bei denen sich das Zusammenspiel von Licht, Raum und Landschaft besonders eindrucksvoll erleben lässt.

Die Einbindung in das ESC-Postcard-Video zeigt zugleich, wofür Lech Zürs heute ebenfalls steht: für eine alpine Destination, die weit über den Skisport hinausreicht. Neben der international bekannten Wintersportkompetenz positioniert sich der Ort zunehmend als Kulturraum, in dem Kunst, Architektur, Kulinarik und Gastfreundschaft auf hohem Niveau zusammentreffen.

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