Tödlicher Absturz bei morgendlicher Wanderung in Bludenz

Symbolbild. © HeliRescue/Bergrettung Vorarlberg

Ein 65-jähriger Deutscher reiste am 1. Mai 2026 nach Außerbraz, um dort bei Bekannten in deren Ferienwohnung zu nächtigen. Am Morgen des 2. Mai 2026 verließ er gegen 8.00 Uhr mit seinem Hund die Unterkunft, um eine etwa zweistündige Wanderung zu unternehmen.

Als der Mann nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückkehrte, ortete seine Ehefrau den mitgeführten Hund über einen GPS-Tracker. Der Besitzer der Ferienwohnung machte sich daraufhin anhand der Trackaufzeichnung auf die Suche und konnte den Vermissten gegen 11.10 Uhr im Winkeltobel in Bludenz am Fuß eines Wasserfalls reglos auffinden. Er setzte unverzüglich einen Notruf ab.

Der 65-Jährige dürfte dort im Bereich des Wasserfalls abgestürzt sein. Der Notarzt des Rettungshubschraubers C8 konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Die durchgeführten Erhebungen an der Unfallstelle ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Staatsanwaltschaft gab den Leichnam noch am selben Tag zur Bestattung frei.

Im Einsatz standen der Rettungshubschrauber C8, der Polizeihubschrauber Libelle, Einsatzkräfte der Bergrettung Dalaas, ein Kriseninterventionsteam sowie Beamte der Polizeiinspektionen Bludenz und Klösterle.

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