Kleine Hände ackern für Österreich

Wer schon früh eigenes Gemüse anbaut, ernährt sich nachweislich gesünder und nachhaltiger. Foto: Acker/ Kristian Barthen

Seit fünf Jahren bepflanzen Kinder und Jugendliche ihre eigenen Gemüsegärten in Schule und Kindergarten mit Acker Österreich.

Naturnahes Lernen und (über)lebenswichtige Erkenntnisse für die eigene, gesunde Ernährung – das sind Inhalte, die das gemeinnützige Sozialunternehmen Acker Österreich seit inzwischen fünf Jahren in Kindergärten und Schulen vermittelt. Im April starteten viele der aktuell 64 AckerSchulen und AckerKindergärten in ganz Österreich mit den ersten Pflanzungen. „Viele kleine Hände sind eifrig dabei, Samen, Erdäpfel und Jungpflanzen in ihre Gemüsebeete zu bringen“, sagt Dr. Christoph Musik, Gründer und Geschäftsführer von Acker Österreich. „Auf dem eigenen Acker erleben sie, wie viel Arbeit und Wissen es braucht, bis aus einem kleinen Samen Gemüse wächst. Das prägt für das ganze Leben.“ Wer schon früh eigenes Gemüse anbaut, ernährt sich nachweislich gesünder und nachhaltiger.

Auf dem eigenen Acker erleben Kinder, wie viel Arbeit und Wissen es braucht, bis aus einem kleinen Samen Gemüse wächst. Foto: Acker/ Thorsten Futh

Acker Österreich hat sich viel vorgenommen. „Wir freuen uns sehr, dass wir bereits über 60 Kindergärten und Schulen für unsere Programme GemüseAckerdemie und AckerRacker begeistern konnten. Die teilnehmenden Pädagoginnen und Pädagogen äußern sich immer wieder begeistert über die Erfolge, die sie mit den Kindern auf dem GemüseAcker erzielen“, so Christoph Musik. „Das motiviert uns sehr. Wir wollen erreichen, dass in Zukunft jedes Kind in Österreich die Möglichkeit erhält, überlebenswichtiges Wissen über unser Essen zu erlernen. Jedes Kind soll ackern können und mit dreckigen Händen den gesamten Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln erleben. Angesichts der unzähligen gesellschaftlichen Herausforderungen brauchen wir dringend positive Veränderungen. Der Lernort Gemüsegarten hat hier einen ganz wesentlichen Stellenwert.“

Mit auf die Lehrpläne abgestimmten Inhalten und Übungen wie „Mathe auf dem Acker“ für die MINT-Fächer bietet Acker zahlreiche Anreize, um den Unterricht aus dem Klassenraum auch auf den GemüseAcker nach draußen zu verlegen. „Hier ist noch viel Luft nach oben!  Wir möchten gerne den Paradigmenwechsel im Bildungssystem hin zum ‚Lernen fürs Leben‘ aktiv mitgestalten“, sagt Musik. „Umso wichtiger ist es, dass wir als gemeinnützige Organisation aus der Zivilgesellschaft ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um eine starke Stimme und Gestalterin zu sein. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen, die uns hierbei unterstützen. Um große Ziele zu erreichen und alle Kinder zu erreichen, brauchen wir noch weitere Spenderinnen und Unterstützer. Nur so können wir unsere Kinder für eine ausgewogene Ernährung, Natur und Nachhaltigkeit begeistern.“

Kinder erleben auf dem GemüseAcker unvergessliche Momente an der frischen Luft, verstehen Naturzusammenhänge und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Foto: Acker

Spenden für „Ruhm und Ähre“

Wer Acker Österreich mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies über die Website https://www.acker.co/oesterreich oder direkt über das Spendenkonto AT47 2032 0321 0076 3501 (Sparkasse Oberösterreich, BIC: ASPKAT2L) tun.

Als anerkannt gemeinnützige Organisation ist jede Spende an Acker Österreich steuerlich absetzbar. Dank dieser Spende erfahren Kinder, wo unsere Lebensmittel herkommen. Sie erleben unvergessliche Momente an der frischen Luft, verstehen Naturzusammenhänge und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Am Ende sind die Kinder stolz auf ihr selbst angebautes Gemüse und ganz wild darauf, neue Sorten zu kosten.

Acker Österreich

Für eine Generation, die weiß, was sie isst!– Acker Österreich ist ein gemeinnütziges Sozialunternehmen, das an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung arbeitet. Im Zentrum stehen die mehrjährigen Bildungsprogramme GemüseAckerdemie und AckerRacker: Auf der eigenen Ackerfläche in Schulen und Kindergärten erleben Kinder unmittelbar, woher das Essen auf unseren Tellern kommt, und welche Wirkung ihr Handeln auf Umwelt und Natur hat. Ziel von Acker ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel in der Gesellschaft zu steigern und eine junge Generation für gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begeistern.

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