Kann Österreich neutral bleiben? Vortragsabend mit Dr. Walter Obwexer in Götzis

Dr. Walter Obwexer. Foto: Privat

Das Thema Neutralität bewegt Österreich. Seit dem Neutralitätsgesetz 1955 ist sie identitätsstiftend geworden, seit dem EU-Beitritt 1995 steht sie zur Disposition. Österreich hat alle Verpflichtungen, die ein Mitglied der EU hat, übernommen und soweit erforderlich in die Verfassung integriert, unter anderem die militärische Beistandspflicht gegenüber den anderen EU-Mitgliedern. Ist diese Beistandsverpflichtung mit unserem klassischen Neutralitätsbegriff tatsächlich vereinbar?

Der Vorarlberger Cartellverband (VCV), der Vorarlberger Mittelschülerkartellverband (VMCV) und der Kameradschaftsbund Götzis laden herzlich zu einem Vortragsabend mit Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum

mit Univ.-Prof. Dr. Walter Obwexer,

Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und Vorsitzender des Senats

der Universität Innsbruck

zum Thema

„Kann Österreich neutral bleiben?“

am Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr,

in die Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12

Anmeldung: 05523/55150, info@vhs-goetzis.at oder online auf  https://www.vhs-goetzis.at/aktuelles-programm/persoenlichkeit/vortraege/kurs/Kann-OEsterreich-neutral-bleiben/26S18905.

ein.

Walter Obwexer wurde 1965 in Brixen geboren, wo er auch maturierte. Danach absolvierte er das Integrierte Diplomstudium der Rechtswissenschaften an der Uni Innsbruck mit einer Diplomarbeit zum „Accordino“. Nach einer kurzen Tätigkeit für die Südtiroler Landesverwaltung arbeitete er als Assistent in Innsbruck, wo er 2008 mit der Arbeit „Die Rechte und Pflichten der Unionsbürger aus der Unionsbürgerschaft“ promovierte. Im Jahr 2008 erhielt er die Lehrbefugnis für die Fächer „Europarecht und Völkerrecht unter besonderer Berücksichtigung des Internationalen Wirtschaftsrechts“. Er etablierte sich als wissenschaftlicher Berater in Fragen des EU-Rechts für mehrere Bundesministerien sowie die Landesregierungen von Tirol und Südtirol. Obwexer ist Mitglied des EU-Beirates der österreichischen Bundesregierung.

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