Mit einem eindrucksvollen Passionskonzert hat die Sagrada Família gemeinsam mit dem renommierten Chor Orfeó Català an die Grundsteinlegung der Basilika erinnert und zugleich das geistige und künstlerische Erbe Antoni Gaudís gewürdigt. Das Konzert stellte die zentrale Bedeutung des Chorgesangs in der katalanischen Kultur in den Mittelpunkt und knüpfte an Gaudís visionäre Verbindung von Architektur, Spiritualität und Kunst an.
Das musikalische Programm vereinte Werke bedeutender Komponisten wie Tomás Luis de Victoria, Lluís Millet, Pau Casals, Carles Prat und Josep Ollé. Ergänzt wurde es durch poetisch-symbolische Zwischenspiele wie La veu dels devots und La veu de la pedra, die den Dialog zwischen Klang, Raum und Bedeutung vertieften und die besondere Atmosphäre der Sagrada Família eindrucksvoll unterstrichen.
Für die Inszenierung zeichnete Regisseur Joan Maria Segura verantwortlich. Ein besonderer Höhepunkt war die Projektion historischer Bilder der Grundsteinlegung – als Hommage an die vielen Generationen, die am Bau der Basilika mitgewirkt haben.
Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter aus Kirche und Gesellschaft, darunter der Kardinal und Erzbischof von Barcelona, Joan Josep Omella. Zum Abschluss des Abends überreichte er dem Präsidenten der Stiftung Orfeó Català – Palau de la Música Catalana, Joaquim Uriach, ein Geschenk als Zeichen des Dankes an alle Mitwirkenden.
Das Konzert machte einmal mehr die enge historische und kulturelle Verbindung zwischen dem Orfeó Català, Antoni Gaudí und der Sagrada Família sichtbar.










