10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Gsiberg

Psychische Gesundheit von Eltern im Fokus

von Red
26. Dezember 2024
in Gsiberg
A A
Dr. Fabienne Forster und Netzwerk-Familie-Leiterin Marie Schübl vom Vorarlberger Kinderdorf. Fotos: Kinderdorf

Dr. Fabienne Forster und Netzwerk-Familie-Leiterin Marie Schübl vom Vorarlberger Kinderdorf. Fotos: Kinderdorf

Share on FacebookShare on Twitter

Ein Viertel aller Eltern hat nach der Geburt eines Babys mit psychischen Problemen zu kämpfen. Dennoch verhindern Tabus und Scham eine frühzeitige Unterstützung. Auf Einladung von Netzwerk Familie plädierte Fabienne Forster im LKH Feldkirch für mehr Hinschauen, Vernetzung und Prävention.

Die meisten Menschen – rund 75 Prozent – werden einmal im Leben Eltern. Etwa 25 Prozent aller Eltern leiden zwischen der Schwangerschaft und dem ersten Jahr nach der Geburt an einer psychischen Störung. „Psychische Störungen gehören auch zu den häufigsten Geburtskomplikationen“, hielt Fabienne Forster in ihrem Vortrag im Landeskrankenhaus Feldkirch fest. Sie teilte auf Einladung des Kooperationsangebots Netzwerk Familie des Vorarlberger Kinderdorfs ihr umfangreiches Wissen. „Die Zahlen machen deutlich, dass psychische Erkrankungen in der Elternschaft kein Ausnahmefall, sondern weit verbreitete Realität sind.“ Dennoch würden sie oft zu spät erkannt oder blieben unbehandelt. Dies gefährde nicht nur das Wohlbefinden und die Gesundheit der Eltern, sondern vor allem auch die Entwicklungschancen der Kinder. „Leider ist das Thema immer noch mit vielen Tabus, Scham und Stigmatisierung behaftet“, kritisiert die erfahrende Praktikerin und Wissenschaftlerin, die als leitende Psychologin in der Gynäkopsychiatrie Will sowie als Fachpsychologin für Psychotherapie und Paartherapie tätig ist.

Warum die Waagschale kippt
Warum die psychische Gesundheit gerade um den Zeitpunkt der Geburt eines Babys fragil ist und leicht aus dem Gleichgewicht geraten kann, erklärt die Expertin so: „Zahlreiche Schutzfaktoren verringern das Risiko negativer Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit: Zeit für geliebte Hobbies zum Beispiel, finanzielle Stabilität, soziale Unterstützung, Freundschaften pflegen, aber auch gesunder und ausreichender Schlaf. Im ersten Lebensjahr nach der Geburt bleibt jedoch gerade dafür oft wenig Zeit und Raum. Dadurch gerät das Gleichgewicht zunehmend aus der Balance. Die Waagschale zwischen Schutz- und Risikofaktoren kippt.“

WERBUNG


Die ganze Familie betroffen
Ist ein Elternteil von einer psychischen Störung betroffen, leidet die ganze Familie, weiß Forster. „Es kommt zu einer Abnahme der Partnerschaftszufriedenheit und zu mehr Infektionskrankheiten bei den Kindeseltern. Das Erziehungsverhalten ist weniger feinfühlig, was zu einer Regulationsstörung beim Kind führen kann. Weiters sind Kinder einem größeren Risiko ausgesetzt, selbst auch eine psychische Störung zu entwickeln.“ Der Aufruf von Fabienne Forster ist ein dringlicher: „Lasst uns gemeinsam zur psychischen Gesundheit von Eltern beitragen. Frühzeitiges Hinschauen und Hinhören sind wichtig. Entscheidend ist, präventive Maßnahmen zu ergreifen und gezielt Schutzfaktoren sowie Ressourcen zu stärken.“

In diese Kerbe schlägt Netzwerk Familie. Das Kooperationsangebot des Vorarlberger Kinderdorfs unterstützt Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren unbürokratisch und setzt sich für mehr Vernetzung zwischen dem Gesundheits- und Sozialbereich ein. „Es braucht ein ganzes Dorf, das aus verschiedenen Fachpersonen besteht, um Eltern mit psychischen Belastungen zu helfen“, erklärt Ariane Brugger vom Vorarlberger Kinderdorf. Gefragt sei aber auch mehr Aufmerksamkeit von uns allen: „Studien zeigen, dass es im Durchschnitt etwa fünf Personen braucht, die betroffene Eltern direkt ansprechen, bevor diese Unterstützung annehmen. Packen wir es an.“

Tags: FeldkirchGesundheitKinderdorfLKH
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Lawinenabgang Madlochjoch „Gafell“

nächster Artikel

Ort der Stille und Besinnung: Neu gestaltete Kapelle am LKH Feldkirch feierlich eröffnet

weitere interessante Artikel

© https://theater-liberi.de/medien-und-downloads
döt.gsi

Festspielhaus Bregenz: Schneekönigin – Das Musical

29. Januar 2026
CR Bandi Koeck mit Prof. Ivan Lefkovits. Bild: Gsi.News
Gsiberg

Ivan Lefkovits spricht über sein Überleben in zwei Konzentrationslagern ganz ohne Hass

28. Januar 2026
Auch in Liechtenstein gibt es Stolpersteine, die gegen das Vergessen helfen sollen. Quelle: Liechtenstein Institut
Gsiberg

Heute ist internationaler Holocaust-Gedenktag

27. Januar 2026
Der Feldkircher Faschingsumzug führt durch die Altstadt. Foto: Bandi Koeck
Gsiberg

Spälta, Spälta Hoch in Feldkirch! Alle Details zum Faschingswochenende in der Montfortstadt

26. Januar 2026
nächster Artikel
Repräsentant:innen der Konfessionen und Religionsgemeinschaften in Vorarlberg
Von links nach rechts: 
Nikola Balovic, von der Serbisch-Orthodoxen Kirche,
Johannes Okoro von der Altkatholischen Kirche,
Susanna Erdei von der Israelitischen Kultusgemeinde,
Bischof	Benno Elbs von der Katholische Kirche Vorarlberg,	
Michael Meyer von der Evangelischen Kirche, 
Mag. Ahmet Ayne von der Islamischen Religionsgemeinde, 
Angelika Bonyadi von der Bahai-Religion,
Nevin Nebat von der Alevitischen Glaubensgemeinschaft
© Mathis Fotografie

Ort der Stille und Besinnung: Neu gestaltete Kapelle am LKH Feldkirch feierlich eröffnet

Heute beliebt

  • Symbolbild: Bandi Koeck

    Österreich stellt 3 der 4 teuersten Skigebiete Europas, Obergurgl-Hochgurgl ist das teuerste Europas

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alle Faschingsumzüge im Überblick: Die Fasnacht 2026 in Liechtenstein, Vorarlberg und der Ostschweiz

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Streitigkeiten in Lustenau: Schweizer PKW-Lenkerin blockiert beide Fahrbahnen

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Der Maler Manfred Bockelmann erzählt von seinem Bruder Udo Jürgens und seiner Kunst

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alle Funkentermine 2026 in Liechtenstein, Vorarlberg und der Ostschweiz

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Bandi Koeck im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Egon Holländer.

Bandis Koecktail: Für das „nie wieder“ braucht es Zivilcourage und Mut

von BK
28. Januar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Gefahren des Reichtums

von ANDA
22. Januar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Die Verachtung der Moral

von ANDA
10. Januar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberst Notion: Klimaklage. Weihnachtsgeschenk aus der Schweiz

von ANDA
23. Dezember 2025
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist