10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start gsi.service gsi.musik

Klaatu – Aufstieg und Fall der Band, die für die Beatles gehalten wurde

von ANDA
6. August 2021
in gsi.musik
A A
Share on FacebookShare on Twitter

Am 13. Februar 1977, acht Jahre nach der Auflösung der Beatles, schrieb der US-amerikanische Journalist Steve Smith über eine Band, die er kurz zuvor gefunden hatte, und die kurz vor dem finanziellen Aus stand. Er verglich eines ihrer Alben „3:47 EST“ mit der psychedelischen Beatles-Phase, und wurde fündig. Nun ist sie in Vergessenheit geraten, jedoch einen Gedanken wert.

Von Daniel Andres

WERBUNG

Die Band, die nicht die Beatles war

Der Artikel von Steve Smith, in dem er andeutete, dass Klaatu entweder eine Reunion der Beatles, ein Beatles-Duo mit neuen Musikern oder eine vollständig neue Band sein könne, löste für die Band selbst eine riesige Erfolgswelle aus, und rettete sie somit vor ihrem Ende. Denn nach dem Ende der erfolgreichsten Rockband der Welt 1969, war die Enttäuschung groß. Und jetzt würde sie unter einem Synonym neue Musik machen. Unterstützt wurde die Theorie auch vom geschickten Marketing ihres Plattenlabels Capitol Records. Dieses antwortete nämlich auf die Frage, wer Klaatu sei, stets nur mit „a mystery band“ (zu Deutsch: „eine geheime Band). Auch waren jegliche Rechte an der Musik neben der Produktion nur „Klaatu“ zugeschrieben. Der Grund – die Gruppe wollte für ihre Musik bekannt werden, nicht für ihre Identität. Die Spitze formte dann eben Steve Smiths Artikel, in dem er ausformulierte, wie ähnlich die Instrumental- und Gesangsstimmen denen der Beatles klangen. Er fand weitere vermeintliche Hinweise (wie einen Schreibfehler, der auf „Quarrymen“ hindeutete – den Gründungsnamen der Beatles; allerdings nur über lange Umwege.) Das alles deutete für die Musikfans der 70er darauf hin, dass Klaatu unausweichlich eine Reformation der Beatles war.

Klaatu
v.l.n.r.: John Woloschuk, Terry Draper, Dee Long

Doch regten sich Widersprüche. Der New Music Express schrieb (übersetzt aus dem Englischen) „Tauber Idiot startet Beatles-Gerücht“. Mit taubem Idioten war Steve Smith gemeint. Vonseiten des Studios und der Band kamen ebenfalls mehrere Einwände, darunter „Klaatu ist Klaatu“ und „Nein, wir sind nicht die Beatles“. Das reichte allerdings nicht, und das Gerücht blieb bestehen. Erst als die Postadresse mit Namen der Mitglieder veröffentlicht wurde, war klar. Klaatu – das waren nicht Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison, sondern Terry Draper, Dee Long und John Woloschuk. Eine Progressive-Rock Gruppe aus Kanada, die ebenso schnell aus der populären Musikwelt verschwand, wie sie gekommen war. Danach machte das Trio weiter, wie es angefangen hatte. Als kleine Musikband, die Ladenhüter herausbrachte.

Klaatu im Profil:
Terry Draper        (Schlagzeug/Gesang)
Dee Long            (Gitarre/Keyboard/Gesang)
John Woloschuk  (Gitarre/Bass/Gesang)

  • 5 Studioalben; darunter „3:47 EST“ und „Hope“
  • Genre: Progressive-Rock/Psychedelic-Rock
  • Gründung: 1973 in Toronto, Kanada
  • Auflösung: 1982 (mit kurzzeitigen Reunionen)
  • Aufnahme von „Woman“ extra für ARD-Sendung „Tatort“

Rezension zu „3:47 EST“:
Das erste Klaatu-Album ist durchaus ein Debut-Album, das sich zeigen lassen konnte. Schon vor dem Beatles-Gerücht schrieben die meisten Kritiker sehr positiv darüber. Somit war nur der kommerzielle Erfolg (bis zu Steve Smiths Artikel) ausgeblieben. Grundsätzlich merkt man definitiv die Beatles-Aspekte. Aber halt nur, wenn man explizit darauf achtet.
Das Eröffnungslied „Calling Occupants of Interplanetary Craft“, das bis heute ihr erfolgreichstes Lied bleibt, zeigt das musikalische Talent des Trios, das scherzhafte, bluesartige Lied „Anus of Uranus“ schweift als drittes Lied in eine ganz andere musikalische Richtung. „Doctor Marvello“, ein kurzes Lied über einen Mann, der Liebesmaschinen besitzt. Mein persönlicher Favorit ist „Sub-Rosa Subway“, in dessen Text ein Mann einen U-Bahn-Tunnel gräbt.

Alle Lieder klingen fröhlich bis enthusiastisch, die Texte sind scherzhaft veranlagt, und während manche Tracks ein wenig in die Jahre gekommen sind, befinden sich auch zeitlose Werke auf diesem Album. Ich empfehle es durchaus, einmal reinzuhören, speziell wenn man die Musik der Siebziger mag – oder eine Alternative zum Pop sucht.

Tags: Musik
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Vorarlbergerin Bettina Plank holt Bronze in Karate Kumite bis 55 kg

nächster Artikel

Kindsein unter Besatzung: Erinnerungen von ehemaligen Kindern und Jugendlichen an die französische Besatzungszeit – Teil 1

weitere interessante Artikel

Caminos Nuevos live im Saumarkt in Feldkirch. Fotos: Bandi R. Koeck
gsi.musik

Tango, Temperament und Träume: Caminos Nuevos begeistern im Saumarkt

29. März 2026
Laura Bilgeri & Friends bei der Premiere im Löwensaal in Hohenems. Fotos: Bandi R. Koeck
gsi.musik

A Jazz Affair – Laura Bilgeri verzauberte den Löwensaal in Hohenems

21. März 2026
Caminos Nuevos
gsi.musik

Tango Nuevo und Folklore im Saumarkt mit Caminos Nuevos

19. März 2026
Foto: Kitsch & SASH
gsi.musik

„Disco & Dine“ feiert Premiere im Conrad Sohm

12. März 2026
nächster Artikel
Helmut Marent

Kindsein unter Besatzung: Erinnerungen von ehemaligen Kindern und Jugendlichen an die französische Besatzungszeit - Teil 1

Heute beliebt

  • Ein Traum von Piste und mehr: Skigebiet Gargellen. Fotos: Bandi R. Koeck

    Schneegarantie, Traumabfahrten, urige Hütten – Gargellen, das Winterjuwel Vorarlbergs

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Wenig Andrang, viel Platz: „SCHAU!“ in Dornbirn vor dem Finale

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Wie ein Rankweiler zur NASA kam: Kevin Garzons steiler Karriereweg

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Vorarlbergerin Sarah Neville aus Ludesch im Fokus: Speed-Puzzlerin aus dem Ländle bei Österreichs Meisterschaft

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Christian Diem und „Hölzlar“ – Die Kunst, aus Holz einzigartige Schuhe zu erschaffen

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach : GAK 1:0 – Der zweite Matchball sitzt – Auferstehung gelungen!

von GEEN
12. April 2026
0

Fußball – der ANDERE Blick! – Ried : SCR Altach 3:2 – Der erste Matchball ist vergeben! Aber die Auferstehung kommt!

von GEEN
5. April 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Empathie – Mitleid

von ALWI
28. März 2026
0

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail – Wenn Kultur leise und nachhaltig zum Verschwinden gebracht wird

von BK
27. März 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist