140 Teilnehmende feierten beim «projekt MACHEREI»-Festival in Lustenau

Foto: aha/ZVG

Vielfältige Jugendinitiativen im Rampenlicht 

Rund 140 Jugendliche und Interessierte aus Vorarlberg und Liechtenstein kamen am Samstag, 26. September, im «dô für jung und älter» in Lustenau (Vorarlberg) zusammen. Bei der Premiere des neuen Formats «projekt MACHEREI – das Festival» standen 18 Jugendprojekte im Mittelpunkt, die gemeinsam gefeiert und mit insgesamt 5‘000 Euro unterstützt wurden.

Das Festival ist eine gemeinsame Initiative des Landes Vorarlberg, des Fürstentums Liechtenstein sowie der beiden ahas in beiden Ländern. Es bringt Jugendarbeit, Politik und Zivilgesellschaft in einen direkten Dialog.

Tanja Cissé (2. v. l.) mit einer teilnehmenden Projektgruppe. (Foto: Emma Prost /zvg)

Würdigung statt Konkurrenzkampf

Die «projekt MACHEREI» ersetzt den bisherigen Jugendprojektwettbewerb. Das neue Konzept setzt bewusst auf Kooperation statt Konkurrenz: Statt Plätze zu vergeben, wurden alle 18 teilnehmenden Initiativen für ihr Engagement gewürdigt. Die Gesamtsumme von 5‘000 Euro wurde gleichmässig auf alle Projekte aufgeteilt.

Prominente Unterstützung erhielten die Jugendlichen vor Ort von der Liechtensteiner Landtagsabgeordneten Tanja Cissé und der Vorarlberger Landtagsabgeordneten Nicole Feurstein-Hosp. Die Politikerinnen nutzten den Austausch auf dem Projektmarktplatz und überreichten den Projektmacher*innen als Anerkennung flauschige „Superpower“-Kissen.

Buntes Programm

Bereits am Nachmittag verwandelte sich das «dô» in einen lebendigen Begegnungsort mit Stationen zum Mitmachen – von Pizza- und Waffelbacken über ein Kurzfilmkino bis hin zu Tanz-, Trial- und Kreativworkshops. Ab 17 Uhr präsentierten die Jugendlichen ihre Ideen auf der Bühne oder an eigenen Ständen, moderiert von Anna und Kiano.

Besonders stark vertreten war Liechtenstein mit elf von 18 Projekten:

Auch aus Vorarlberg bereicherten sieben kreative Initiativen das Festival:

«Solche Veranstaltungen bringen Menschen zusammen»

Sprachencafé-Vertreterinnnen mit Tanja Cissé (r.)

Wie wertvoll der Austausch für die jungen Teilnehmenden war, brachte Julia Bondar von Verein SKS gemeinsam mit ihren Projektfreund*innen auf den Punkt: «Für uns war es eine tolle Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen, unser Projekt zu präsentieren, andere junge Menschen kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir sind mit vielen schönen Eindrücken, neuen Ideen und wirklich guten Gefühlen nach Hause gefahren. Solche Veranstaltungen bringen Menschen zusammen und geben jungen Menschen wie uns Mut und Motivation, aktiv zu sein und ihre Ideen zu zeigen.»

Mit rund 140 Teilnehmenden, 18 präsentierten Projekten und zahlreichen Workshops und Mitmachangeboten zeigte die erste Ausgabe der projekt MACHEREI vor allem eines: Junge Menschen haben Ideen, übernehmen Verantwortung und möchten ihre Umgebung aktiv mitgestalten. Das Festival bot ihnen dafür eine Bühne – und gleichzeitig die perfekte Möglichkeit, neue Verbindungen zwischen Vorarlberg und Liechtenstein zu schaffen.

Nach der Premiere in Lustenau geht die projekt MACHEREI weiter: 2028 findet die zweite Ausgabe des Festivals in Liechtenstein statt.

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