Ein Gedenkbeitrag zum 7. Oktober 2026
Am 7. Oktober 2023 verübte die Terrororganisation Hamas einen beispiellosen Angriff auf Israel. Mehr als 1.200 Menschen wurden ermordet, Tausende verletzt und 251 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Drei Jahre später bleibt dieser Tag eine schmerzhafte Erinnerung an ein Verbrechen, dessen Grausamkeit und Folgen nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

Symbolbild generiert mit ChatGPT
Besonders entsetzlich waren die Verbrechen an Frauen. Überlebende und Untersuchungsberichte dokumentierten sexuelle Gewalt, Vergewaltigungen, Verstümmelungen und die gezielte Erniedrigung von Opfern. Frauen wurden ermordet, misshandelt und ihrer Würde beraubt. Manche wurden auf grausamste Weise zugerichtet. Hinter jeder dieser Taten steht ein Mensch, ein zerstörtes Leben, eine Familie, die mit einem unermesslichen Verlust zurückbleibt.
Das Leid dieser Frauen verdient uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Umso erschütternder ist es, wenn ihre Erfahrungen in internationalen Debatten relativiert, politisch instrumentalisiert oder kaum wahrgenommen werden. Die Vereinten Nationen und internationale Menschenrechtsorganisationen haben sexuelle Gewalt im Zusammenhang mit dem 7. Oktober untersucht und dokumentiert. Dennoch bleibt der Eindruck bestehen, dass das öffentliche Mitgefühl nicht immer denselben Maßstäben folgt.
Während Israel international immer wieder scharf verurteilt wird und schwerwiegende Genozidvorwürfe im Raum stehen, darf die Erinnerung an den Ausgangspunkt dieses Krieges nicht aus dem Blick geraten: den gezielten Terrorangriff der Hamas auf israelische Zivilisten. Völkerrechtliche Vorwürfe müssen sorgfältig geprüft werden. Begriffe wie Völkermord dürfen weder leichtfertig verwendet noch pauschal zurückgewiesen werden. Sie verlangen eine sachliche, rechtlich fundierte Auseinandersetzung. Erstmals seit diesem Jahrhundert (!) gibt es keinen Raketenterror mehr aus dem Gazastreifen: Seit 2001 haben Terroristen aus dem Gazastreifen Zehntausende Raketen auf Israel abgefeuert. Nun erlebte der Süden Israels erstmals seit langem einen ruhigen Jahreszeitraum (Quelle: https://www.israelnetz.com/erstmals-in-diesem-jahrhundert-ein-jahr-ohne-raketenfeuer-aus-dem-gazastreifen/)
Ebenso wichtig ist die klare Unterscheidung zwischen Zivilisten und Terroristen. Die Hamas nutzt zivile Infrastruktur für militärische Zwecke und operiert in einem Umfeld, in dem sich militärische und zivile Bereiche vielfach überschneiden. Auch die Rolle von Personen, die als Journalisten (Die israelische Armee hat am Donnerstag 170 vermeintliche Journalisten, die im Gazastreifen getötet wurden, als Terroristen enttarnt. Auf einer Website veröffentlichte sie Angaben zur Identität und Zugehörigkeit der Personen. Dabei stützte sich die Armee auf Dokumente der Terrorgruppen. Demnach gehörten die Gelisteten mehrheitlich der Hamas an, gefolgt vom „Islamischen Dschihad“.. Quelle: https://www.israelnetz.com/armee-170-journalisten-als-terroristen-identifiziert/), Lehrer oder humanitäre Helfer auftreten und zugleich terroristische Aktivitäten unterstützen, muss anhand belastbarer Beweise untersucht werden. Die gezielte Gefährdung von Zivilisten und die Instrumentalisierung ziviler Einrichtungen sind durch nichts zu rechtfertigen.
Gedenken bedeutet nicht, das Leid anderer Menschen zu übersehen. Auch die palästinensische Zivilbevölkerung hat Anspruch auf Schutz, Menschenwürde und eine Zukunft in Frieden. Doch Mitgefühl darf nicht selektiv sein. Wer das Leid in Gaza beklagt, darf die Opfer des 7. Oktober nicht vergessen. Wer Menschenrechte verteidigt, muss sie universell verteidigen.
Am 7. Oktober 2026 erinnern wir an die Ermordeten, die Verschleppten, die Überlebenden und insbesondere an die Holocaust-Überlebenden, die Frauen und Kinder, denen unvorstellbare Gewalt angetan wurde. Wir erinnern an ihre Namen, ihre Geschichten und ihr Recht, nicht vergessen zu werden.
Erinnern heißt, die Wahrheit auszusprechen. Gedenken heißt, den Opfern ihre Würde zurückzugeben. Und Menschlichkeit bedeutet, angesichts des Terrors nicht zu schweigen.