Janoschs Tiger und Bär setzen ihre Reise nach Panama fort und machen auf ein reales Aufforstungsprojekt aufmerksam. Im Osten des Landes entsteht auf 270 Hektar ein neuer, artenreicher Tropenwald – begleitet von einer Geschichtenreihe für Kinder und Erwachsene.
Es riecht nach Bananen, feuchter Erde und Regen: In Panama erleben Tiger und Bär ein neues Abenteuer. Die beiden bekannten Figuren aus Janoschs „Oh, wie schön ist Panama“ sind dort angekommen und entdecken einen Wald, der gerade neu entsteht. Sie nennen ihn den „Tigerenten-Wald“ und nehmen ihre Erlebnisse in einer neuen Geschichtenreihe mit auf Postkarten und in monatlichen Episoden.
Hinter der Geschichte steht ein konkretes Aufforstungsprojekt der Hamburger Genossenschaft The Generation Forest. Die Organisation widmet sich seit mehr als zehn Jahren der Wiederaufforstung tropischer Flächen. Gemeinsam mit Tiger & Bär sammelt sie Spenden für den weiteren Aufbau des Tigerenten-Waldes. Unterstützer erhalten als Dankeschön ein halbes Jahr lang monatlich eine neue Geschichte aus Panama sowie eine Postkarte und ein Rätsel oder Ausmalbild.

270 Hektar neuer Tropenwald
Das Projekt befindet sich in der Provinz Darién im Osten Panamas, in der Region Filo del Tallo. Dort entsteht auf einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche ein Generationenwald mit einer Größe von 270 Hektar.
Der Hintergrund ist die fortschreitende Abholzung des Landes: Nach Angaben der Projektinitiatoren sind bereits zwei Drittel der Wälder Panamas verschwunden, häufig zugunsten der Rinderzucht. Mit dem Tigerenten-Wald soll auf einer dieser Flächen wieder ein dauerhaft bestehendes Ökosystem entstehen.
Mehr als 20 heimische Baumarten wachsen in unterschiedlichen Stockwerken des Waldes. Das Projekt soll Böden regenerieren, Wasser speichern und voneinander getrennte Lebensräume wieder miteinander verbinden. Die Fläche grenzt zudem an ein bestehendes Schutzgebiet und kann damit Wanderkorridore für Wildtiere wie den Jaguar schaffen.
Für die umliegenden indigenen Gemeinden hat das Gebiet auch unmittelbare Bedeutung. Insgesamt 19 Wasserquellen versorgen die Gemeinden in der Region mit Wasser.
Geschichten verbinden Kinder mit dem Projekt
Die neue Geschichtenreihe verbindet die fiktive Reise von Tiger und Bär mit den realen Entwicklungen im Wald. Jeden Monat erscheint eine neue Episode. Ergänzt wird sie durch eine Postkarte sowie ein Rätsel oder Ausmalbild.
Damit richtet sich das Projekt nicht nur an Kinder, sondern auch an Erwachsene, die mit den Figuren aus Janoschs Geschichten aufgewachsen sind. Die Materialien werden auf recyceltem Papier gedruckt.„Tiger und Bär haben Generationen von Kindern für Panama begeistert. Nun können sie auch zeigen, wie wichtig es ist, dass echte Regenwälder erhalten und neu geschaffen werden – mit Geschichten, die berühren, und einem Projekt, das Wirkung entfaltet“, erklärt Janina Sack (Bild unten) von The Generation Forest.
Spenden für den weiteren Ausbau
Für die Erweiterung des Tigerenten-Waldes werden Spenden gesammelt. Diese können einmalig oder regelmäßig über den Tigerenten-Wald-Spendenfonds auf der Plattform bcause eingebracht werden. Nach Angaben von The Generation Forest fließen die Einnahmen des Fonds in Genossenschaftsanteile der The Generation Forest eG und damit in Landkauf, Pflanzung und Pflege des Waldes.
The Generation Forest forstet seit 2016 gemeinsam mit dem panamaischen Forstpartner Futuro Forestal degradierte Agrarflächen zu Generationenwäldern auf. Nach Angaben der Genossenschaft haben mehr als 8.700 Mitglieder bislang rund 1.300 Hektar Wald geschaffen und damit mehr als 60.000 Tonnen CO₂ gespeichert.
Die Geschichte von Tiger und Bär setzt damit nicht nur ihre Reise nach Panama fort. Sie verbindet eine bekannte Kinderbuchwelt mit einem realen Projekt zum Schutz und zur Wiederherstellung tropischer Wälder.
Hier kann ganz einfach gespendet werden: https://bcause.com/@tigerentenwald
Weitere wertvolle Infos zum Projekt gibt es hier: https://thegenerationforest.com/tigerenten-wald