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Neuer Verein will Bildungssystem in Liechtenstein hinterfragen und praxisnah weiterentwickeln

von Red
29. Juni 2026
in gsi.verein, Liechtenstein
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Symbolbild: Stadt Feldkirch

Symbolbild: Stadt Feldkirch

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Mit der Gründung des Vereins für Bildungsfragen entsteht im Fürstentum Liechtenstein eine unabhängige Initiative, die sich gezielt für die Weiterentwicklung des Bildungssystems einsetzt. Der Verein wurde von Oliver Sprenger, Manuela Hasler und Kevin Alexander Beck gegründet.

Im Fokus stehen wissenschaftlich fundierte Evaluationen, konkrete Vorschläge zur Prozessoptimierung sowie die Stärkung von Vertrauen und Schulautonomie. Ein zentrales Anliegen ist es zudem, zukünftigen Lehrkräften, Lehrpersonen, schulischem Assistenzpersonal, Klassenassistenzen, Eltern, Erziehungsberechtigten und weiteren Bildungsakteuren ein niederschwelliges Gehör zu verschaffen.

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Zunehmender Druck im Bildungssystem

Aktuelle Entwicklungen rund um das Schulamt sowie zahlreiche Rückmeldungen aus der Praxis zeigen: Der Druck im Bildungssystem hat spürbar zugenommen – ebenso wie die Unzufriedenheit. Lehrpersonen berichten von wachsender administrativer Belastung, häufig wechselnden Vorgaben und eingeschränkten Mitwirkungsmöglichkeiten. Gleichzeitig fühlen sich viele Eltern nicht ausreichend einbezogen oder ernst genommen.

„Unser Ziel ist es, die Erfahrungen aus dem Schulalltag systematisch sichtbar zu machen und in konkrete Verbesserungsvorschläge zu überführen“, sagt Mitgründer und Vereinspräsident Oliver Sprenger. „Nachhaltige Fortschritte in der Bildung entstehen dort, wo Praxis und ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern Hand in Hand gehen.“

Praxis im Zentrum der Lösungsentwicklung

Der Verein setzt bewusst auf einen praxisnahen Ansatz: Lehrpersonen, Assistenzpersonal, Eltern, Erziehungsberechtigte und weitere Bildungsakteure sollen aktiv und verbindlich in Entwicklungsprozesse eingebunden werden.

Erfahrungen aus dem Schulalltag werden systematisch erfasst, strukturiert ausgewertet und in konkrete Verbesserungsmassnahmen überführt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlich fundierten Evaluation bestehender Prozesse. Ziel ist es, Belastungen sichtbar zu machen, ineffiziente Strukturen zu identifizieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Fokus auf Inklusion und Entlastung

Ein besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie die geplante „Schule für alle“ in der Praxis nachhaltig umgesetzt werden kann. Der Anspruch einer inklusiven Schule überzeugt, gleichzeitig zeigen sich im Schulalltag wachsende Herausforderungen für Lehrpersonen und Klassenassistenzen.

Inklusion soll dabei nicht allein einem Leitgedanken folgen, sondern vor allem im Alltag tragfähig, wirkungsvoll und qualitativ überzeugend umgesetzt werden. Entscheidend ist, dass sowohl die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler als auch die Arbeitsbedingungen der Lehrpersonen berücksichtigt werden.

Der Verein setzt sich dafür ein, Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Inklusion gelingt und gleichzeitig die Qualität des Unterrichts sowie die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben gewährleistet bleiben.

Parallel werden gezielte Prozessoptimierungen angestrebt. Klare Strukturen, transparente Entscheidungswege und praxisnahe Lösungen sollen den Schulalltag spürbar entlasten.

Breite Beteiligung erwünscht

Alle Interessierten – ob angehende Lehrpersonen, Eltern, Erziehungsberechtigte oder weitere Bildungsakteure – sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und als Vereinsmitglied an der Weiterentwicklung des liechtensteinischen Bildungssystems mitzuwirken.

Kontakt:
Verein für Bildungsfragen, 9494 Schaan
info@bildungsfragen.li

Für eine Schule, die funktioniert – und getragen wird von denen, die sie täglich leben.

Tags: BildungLiechtensteinVerein
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