Das Fahrrad hat sich in Feldkirch in den vergangenen Jahren als beliebtes Verkehrsmittel etabliert. Mit der Umsetzung von vier Fahrradstraßen und der Wiederöffnung der Radroute durch die Kapfschlucht wurden zentrale Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs gesetzt. Der Erfolg ist sichtbar: Nahezu jeder vierte Weg wird heute in Feldkirch mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Auch im bundesweiten Wettbewerb „österreich radelt“ zeigte sich der Stellenwert des Radfahrens in Feldkirch eindrucksvoll. In der Kategorie „Städte mit mehr als 15.000 Einwohner“ erreichte Feldkirch den dritten Platz. Damit leisten die Radfahrer einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Gesundheitsschutz.
Damit dieser positive Trend erhalten bleibt, sind neben guter Infrastruktur vor allem Achtsamkeit und Regelbewusstsein entscheidend. Ein wiederholt problematischer Bereich stellt die Landesstraße L190 zwischen Jet- und Shell-Tankstelle dar. Dort kam es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Unfällen, insbesondere, weil Radfahrer stadteinwärts unerlaubt den Gehsteig nutzten. Dieser Abschnitt ist ausschließlich dem Fußverkehr vorbehalten. Fahrräder gelten verkehrsrechtlich als Fahrzeuge und dürfen Gehsteige grundsätzlich nicht befahren. Wer dies dennoch tut, gefährdet Fußgänger, sich selbst und riskiert ein Verwaltungsstrafverfahren. „Sicherheit entsteht durch gegenseitigen Respekt und die Einhaltung der Regeln. Nur so kommen alle gesund ans Ziel“, unterstreicht Bürgermeister Manfred Rädler.
Feldkirch hat in den vergangenen Jahren gezeigt, wie erfolgreich nachhaltige Mobilität sein kann. Damit dies so bleibt, ist das Mitwirken aller Verkehrsteilnehmer erforderlich. Wer rücksichtsvoll unterwegs ist, stärkt die Verkehrssicherheit, erhöht die Lebensqualität und fördert ein gutes Miteinander im öffentlichen Raum.
