Am vergangenen Fasnachts-Wochenende waren die Landespolizei und der Rettungsdienst stark gefordert gewesen, denn es gab etliche Ausrückungen zu verzeichnen.
Körperverletzungen und Auseinandersetzungen
In einem Linienbus zwischen Vaduz und Schaan kam es am frühen Sonntagmorgen zwischen zwei Personengruppen zunächst zu einer verbalen danach zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde ein Mann verletzt. In diesem Zusammenhang sucht die Landespolizei nach Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Verhalten der Personen oder zum Tathergang machen können. Diverse weitere Streitigkeiten und Meldungen zu verdächtigen Personen verliefen allesamt ohne strafbare Handlungen.
Vermögensdelikte
Mehrere Diebstähle prägten das Wochenende. So wurde ein abgestellter Personenwagen nachts von einem Privatgrundstück entwendet, weil er unverschlossen war und der Schlüssel im Inneren lag. Der Schaden ist erheblich. In einem weiteren Fall wurden aus einem unverschlossenen Fahrzeug Bargeld und Karten entwendet, die später in Österreich missbräuchlich eingesetzt wurden. Zudem wurde ein im Linienbus vergessenes Smartphone vom Finder einbehalten und tauchte trotz Ortungsversuchen nicht wieder auf.
Alkohol‑ und Fasnachtsereignisse
Mehrere stark alkoholisierte Personen mussten von der Landespolizei und dem Rettungsdienst betreut werden, darunter Fasnächtler, die an Bushaltestellen oder auf Gehwegen lagen oder orientierungslos waren. Teilweise kam es zu Stürzen mit leichten Verletzungen. In einem Fall verlor eine junge Frau nach Erbrechen kurzzeitig das Bewusstsein, was ebenfalls einen Rettungseinsatz auslöste.
Hilfeleistungen und Notlagen
Die Polizei unterstützte während des Wochenendes bei gestürzten Personen, verlorenen oder aufgefundenen Tieren, verdächtigen Beobachtungen, einer schlafenden Person im Parkhaus sowie einer vermissten Jugendlichen, die später in der Nacht wohlbehalten heimkehrte. Weiter wurden Verkehrsunfälle, darunter Wildunfälle und ein Motorradsturz, gemeldet, die aber ohne gravierende Folgen blieben.
Fund- und Verlustmeldungen
Mehrere Portemonnaies wurden verloren, später von Passanten gefunden und der Polizei übergeben. Die Inhalte wurden gesichert und die Besitzer informiert.
Rettungsdienst
Der Rettungsdienst des LRK rückt an 14 Einsätze aus.












