Spielrezension: echoes – Die Titanic-Affäre

Quelle: Ravensburger


„echoes“ ist ein kooperatives Audio-Mystery, bei dem ihr mit einer App Tonspuren anhört und dazu Karten in die richtige chronologische Reihenfolge bringt. „Die Titanic-Affäre“ nutzt das berühmte Setting klug: Man hört Gesprächsfetzen, Geräusche und kurze Szenen, die wie Erinnerungsstücke wirken. Der Reiz entsteht daraus, dass man selten „alles“ versteht – man muss miteinander kombinieren, diskutieren und mutig Karten aneinanderreihen.

Spielgefühl & Mechanik
Die App liefert jeweils einen Audioclip; die Karten sind eure Beweise. Ihr entscheidet gemeinsam, welche Karte vor oder nach einer anderen passiert sein muss. Dadurch entsteht ein angenehmer Flow: hören – spekulieren – legen – überprüfen. Besonders stark: Die Atmosphäre trägt auch ohne viel Text, und die Geschichte entfaltet sich Stück für Stück, wenn die Reihenfolge stimmt.

Stärken

Schwächen

Factbox

Fazit

Ein atmosphärischer, gut getakteter Fall, der vor allem durch Klang und Gruppendiskussion lebt. Perfekt für einen Abend, an dem man gemeinsam knobeln will – ohne lange Regeln, aber mit echter Story-Spannung.

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