Am 1. Dezember 2025 fand im Innovation Center der Hilti AG in Schaan die ausserordentliche Generalversammlung der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer (LIHK) statt. Neben der regulären Generalversammlung im Mai war es die zweite Versammlung der LIHK im Jahr 2025.
LIHK-Präsident Klaus Risch leitete die Sitzung, deren Schwerpunkt neben der Genehmigung des Budgets 2026 vor allem die Wahl eines neuen Vorstandsmitglieds war. Die Mitglieder wählten einstimmig Christoph Reich, CEO der Liechtensteinischen Landesbank AG, in den Vorstand. Risch betonte, man freue sich, mit Reich einen ausgewiesenen Banking-Experten und Kenner des Wirtschaftsstandorts für das Gremium gewonnen zu haben.

Geschäftsführer Maximilian Rüdisser gab einen Zwischenbericht über die Aktivitäten der Geschäftsstelle im laufenden Jahr. Er verwies dabei insbesondere auf das im Sommer veröffentlichte Positionspapier zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Liechtenstein sowie auf zwei gut besuchte Mitgliederveranstaltungen im Spätsommer und Herbst 2025, die sich mit der US-Zollpolitik und der Einführung der bezahlten Elternzeit befassten.
Als Gastreferent nahm Wirtschaftsminister Hubert Büchel an der Versammlung teil. In seiner Ansprache stellte er zentrale Themen vor, an denen Regierung und Ministerium aktuell arbeiten. Er hob hervor, dass sich verschiedene Projekte auf Bereiche beziehen, die auch im Positionspapier der LIHK angesprochen werden – darunter Kurzarbeitsregelungen sowie Massnahmen zur Verbesserung der Standortattraktivität. Zu Letzterem soll zeitnah ein runder Tisch mit den Verbänden stattfinden. Büchel zeigte sich überzeugt, dass Regierung, Politik und Wirtschaft gemeinsam den Standort Liechtenstein weiter stärken können.
Zum Abschluss des offiziellen Teils sprach Christoph Loos, Verwaltungsratspräsident der Hilti AG, über die Steuerung der Geschäftstätigkeit der Hilti Gruppe vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Herausforderungen.
Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der LIHK-Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Banken nahmen an der ausserordentlichen Generalversammlung teil. Beim anschliessenden Apéro riche, offeriert vom Gastgeber, nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.












