Das waren die vielfältigen Einsätze der Landespolizei vom vergangenen Wochenende

Foto: Landespolizei

Länderspiel in Vaduz

Sehr positiv verlief das WM-Qualifikationsspiel Liechtenstein gegen Wales am frühen Samstagabend in Vaduz. Die An- und Abreise der Fans erfolgte geordnet und ohne Zwischenfälle. Die Stimmung und das Verhalten der walisischen Fans im Städtle und im Rheinparkstadion waren vorbildlich und stimmungsvoll. Lediglich fünf Fans eines österreichischen Fussballvereins fielen während des Fussballspiels durch ihr Verhalten negativ auf und wurden nach einer Personenkontrolle weggewiesen. Nach dem Spiel meldete der Fanbetreuer der Waliser, dass er einen Fan nicht mehr erreichen könne. Dessen letzter Standort sei die Haltestelle «Maschlina» in Triesen gewesen, weshalb dort eine Suche eingeleitet wurde. Nach Mitternacht erfolgte die Meldung, dass der gesuchte Fan in Zürich eingetroffen sei.

Körperverletzung in Vaduz

Bei einem Vorfall im Städtle in Vaduz wurde eine Person durch einen Schlag mit einer Weinflasche am Kopf verletzt. Der Tatverdächtige gab später gegenüber der Landespolizei an, aufgrund innerer Stimmen gehandelt zu haben. Die Ermittlungen dazu laufen gegenwärtig noch.

Beanstandungen und Unfälle im Strassenverkehr

Im Strassenverkehr gab es Beanstandungen. Bei einer Grenzkontrolle in Schaanwald wurde ein Fahrzeug mit stark abgefahrenen Vorderreifen festgestellt, wodurch die Betriebssicherheit nicht mehr gegeben war. Zudem lenkte eine Person in Mauren trotz Entzug des Führerausweises und in alkoholisiertem Zustand einen Personenwagen. Den beiden fehlbaren Lenkern wurde die Weiterfahrt verweigert und sie werden zur Anzeige gebracht.  Kleinere Unfälle ereigneten sich zudem in Triesen und Ruggell. Darunter der Sturz eines Scooterfahrers auf dem Gehweg sowie ein landwirtschaftliches Fahrzeug, das im Baustellenbereich eine Absperrung streifte.

Brandfall in Vaduz

Am Samstagnachmittag wurde im Gebiet „Schwefelwald“ in Vaduz ein Mottbrand festgestellt. Ein Spaziergänger bemerkte Rauch aus einem liegenden Baumstamm und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Vaduz löschte den Brand und zog den Baumstamm zur Kontrolle auseinander. Es handelte sich um vermorschtes Totholz, das vermutlich bereits seit mehreren Tagen glimmte. Hinweise auf eine konkrete Brandursache konnten nicht festgestellt werden.

«Auto-Fälleler» weiterhin aktiv

Die Landespolizei appelliert erneut an die Bevölkerung, ihre Autos immer abzuschliessen und keine Gegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen zu lassen. Die «Fälleler» suchen vornehmlich nach Bargeld und Wertgegenständen.

Sanitätsnotruf

Der Rettungsdienst des LRK wurde übers Wochenende zu neun Einsätzen aufgeboten.

Auto kollidiert mit Verkehrsinsel

Am Freitag (14.11.2025) ist ein Mann mit seinem Personenwagen auf der Feldkircher Strasse in Nendeln gegen eine Verkehrsinsel und zwei Inselschutzpfosten gefahren. Es entstand Sachschaden.

Der Unfall ereignete sich gegen 03:00 Uhr, als der Lenker in nördlicher Richtung unterwegs war und mit dem Fahrzeug über eine Verkehrsinsel fuhr und dabei zwei Schutzpfosten beschädigte.

Das Sicherheitssystem des Autos registrierte den Aufprall und löste automatisch einen eCall aus. Daraufhin informierte eine Mitarbeiterin der eCall-Zentrale die Landesnotruf- und Einsatzzentrale über den Vorfall.

Zeugenaufruf: Brand auf Baustelle gelegt

Am Freitag (14.11.2025) hat eine unbekannte Person auf einer Baustelle in der Landstrasse in Ruggell ein Feuer gelegt. Es entstand Sachschaden. Die Landespolizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Die unbekannte Person soll das Feuer gegen 06:40 Uhr auf dem abgesperrten Baustellengelände gelegt haben. Ein Baustellenmitarbeiter entdeckte den Brand und alarmierte die Landesnotruf- und Einsatzzentrale. Zuvor sah der Meldeerstatter noch, wie sich eine unbekannte männliche Person vom Feuer entfernte und anschliessend in Richtung „Schlatt“ davonlief.

Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall oder der flüchtenden Person machen können, werden gebeten, sich mit der Landespolizei unter der Telefonnummer +423/236 71 11 oder über die E-Mail-Adresse info@landespolizei.li in Verbindung zu setzen.

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