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Statusverlust

von Red
4. März 2023
in gsi.kolumne
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Von Albert Wittwer

Er trifft uns alle. Hängen wir unser Selbstbild, unsere Selbstachtung an unsere makellos geschminkte, gekleidete, ernährte, ewig jugendliche Erscheinung, ereignet er sich eher früher.

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Menschen in hoher Stellung, Spitzenmanager, -beamte, Bürgermeisterinnen, Primarärzte, Universitätsinstitutsvorstände, machen diese interessante Lebenserfahrung, wenn sie zurücktreten oder, was Gott verhüten möge, abgewählt werden.

Wollen Sie das hinauszögern, werden Sie am besten chinesischer oder US-Präsident oder gleich Papst. Alternativ und mit etwas weniger Konkurrenz empfiehlt sich auch das Gewinnen des Nobelpreises oder Dirigieren von Weltklasseorchestern. Sport ist riskant. Sogar der in der Schweiz selig gesprochene alltime Tennis-Star verlor, bis er abtrat. In Wembley wollten sie ihn dann nicht eintreten lassen – hatte keine Einladung.

Wenig offen beworben, aber effektiv sei auch Kapital, also Vermögen. Als Konsument auf einem Kreuzfahrschiffoberdeck oder einem Luxushotel-all-inkl. fühlen Sie sich möglicherweise fast wie im Nirvana. Solange man von Ihrer Kreditkarte abbuchen kann, werden Sie nicht mehr freigelassen. Gut, mag sein, daß Sie die Aufmerksamkeit eines chronisch unterbezahlten indonesischen Kellners, der nach seinem 7×14-Stunden-Arbeitstag im Schiffsbauch zu dreißigst schläft, nicht aufmuntert.

Unbedingt zu vermeiden wäre der VIP-Status. Ich meine nicht die banale, aufzahlungspflichtige Flughafen-Lounge. You never walk alone. Wehe, Sie halten sich beim Niesen die Hand nicht vor den Mund! Einer fotografiert immer. Was für ein Horror. Kostete der Königin der Herzen, Diana das Leben, als sie auf der Pariser Stadtautobahn den Paparazzi davonrasen wollte.

Wie steht es um den Status von Influenzern, ausgedrückt durch die Zahl der Follower? Ist der wichtig? Vielleicht für ihr flüchtiges Einkommen oder die innerparteiliche Hackordnung. Ein hartes Los ist es auch, Parteivorsitzende zu sein, weil die Umfragewerte und Profiler ständig am Status sägen.

Wenn der Arbeitsminister will, daß wir länger arbeiten, meint er damit eher die Ektrotechnikerinnen und die Busfahrer. Nicht so sehr die Präsidentin des Rechnungshofes. Es ist ein Gerücht, daß sich jemand für die Erfahrung der Alten, Verzeihung Älteren, interessiert. Die mit den Hufen scharren, wollen es nicht besser machen, nicht Irrtümer vermeiden. Sie wollen in die erste Reihe und es selber machen, das ist allemal besser. Wird, sagen wir Angela Merkel, gegen ein fürstliches Honorar zu einem Vortrag vom Lions-Club eingeladen, interessiert sich niemand dafür, was sie zu sagen hat. Es geht nur um die Reklame, gemeinsam mit Merkel zu Abend zu essen.

Soweit wäre alles ganz erheiternd. Leider schreiben bedeutende Politologen, daß auch ganze Staaten, vertreten durch ihre hohen Repräsentanten, sich vom Statusverlust bedroht fühlen und die Wiederherstellung einer imaginierten angestammten Größe als ihre historische Sendung militärisch verfolgen. Daß ihre Völker das dulden, möchte ich ihnen lieber vorwerfen. Welcher Handwerker in Sibirien fühlt schon das innere Bedürfnis, in der Ukraine einmarschieren zu müssen? Vielmehr glaube ich, daß die Lüge einer historischen Sendung dem Machterhalt der Diktatoren dient. Bei denen steht mehr auf dem Spiel als der Status.

Erinnern wir uns, Status ist flüchtig.

Anm:

„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?“ Math 16,26 

Yi Fuxian in „Big Country with an Empty Nest.“

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