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Mortal Engines

von Red
29. August 2020
in gsi.film
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Von Thomas Bertram

Schlimmer geht (n)immer

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Diesen Film muss fast niemand gesehen haben, er ist unglaublich unsinnig/unlogisch und dann kupfert er auch noch schamlos von Star Wars und anderen ab. Story: nach einer Katastrophe, die weltweite Vernichtung brachte, bewegen sich Städte auf Ketten und Rädern durch die Landschaft auf der Suche nach … ja wonach denn? Sie kannibalisieren sich gegenseitig und das große London verschlingt zum Anfang eine kleine Stadt. Im Laufe der gut zwei Stunden lernen wir eine „Gefängnisstadt“ mitten im Meer kennen, aber keiner erzählt, wer sie warum für wen eingerichtet hat. Wir lernen einen Sklavenmarkt kennen, der eingefangene Menschen an Wurstfabrikanten verkauft. Das ist böse, macht aber Jahrhunderte nach der Katastrophe keinen Sinn, denn woher sollen diese Menschen kommen? Und wieso gibt es St Pauls noch in London, wo doch alles zerstört wurde?

Eine fliegende/schwebende Stadt gibt es noch, als Zentrum des Widerstands gegen …  ja gegen wen denn? London? Ist aber angeblich nur eine von vielen. Und dann gibt es da noch diese Menschen, die hinter einer großen Mauer (Helms Klamm lässt grüßen!) leben und sesshaft sind. Die haben Grünes, Nahrung und ein gutes Leben. Und woher wissen die von unserer Heldin und ihrer Geschichte / ihrem Geheimnis? Wovon unsere Heldin übrigens selbst nichts weiß! Logikbrüche an allen Ecken und Enden.

Diese grüne sesshafte Welt wird zum Ziel von London, eine neue alte Waffe soll den Durchbruch erzwingen. Und damit sind wir am Ende, über „Ich bin dein Vater“ (nicht wörtlich, aber so gut wie!) und dem Eindringen eines Fliegers (Han Solo lässt grüßen) ins Innere der Stadt und der Zerstörung des Hauptantriebs (Star Wars IV/VI/VII) endet der Film. Vorher wurde weiter abgekupfert, als die heldenhaften todesmutigen Flieger unserem Hauptdarsteller einen Weg durch die Abwehrkanonen der Stadt schießen und dabei selbst drauf gehen.

Wer braucht so was? Eigentlich niemand, aber auf der großen Leinwand könnten die CGI-Effekte der Riesenstädte und ihrer Antriebe durchaus für einen Wow-Effekt reichen. Aber mir reichen 10 Minuten tolle special effects nicht. Natürlich gibt es noch schlechtere Filme, aber dafür muss man dann schon „SchleFaZ“ auf Tele 5 schauen.

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