Allerheiligen – Erinnerung trägt durch die Trauer

Allerheiligen – Erinnerung trägt durch die Trauer
 

Die Menschen, die von uns gehen und die wir lieben, verschwinden nicht.

Sie sind immer an unserer Seite.

Jeden Tag, ungesehen, ungehört und dennoch immer ganz nah bei uns.

Für immer geliebt und für immer vermisst bleiben sie in unserem Herzen.

Allerheiligen und Allerseelen müssen heuer anders als sonst gefeiert werden. An der Bedeutung der zwei Festtage ändert sich dadurch aber nichts. Ein Tag der gemeinsamen Erinnerung an die lieben Verstorbenen, ein Tag der Freude an gemeinsamen Erlebnissen.

Der Feiertag Allerheiligen ist ein Hochfest im römischen-katholischen Kirchenjahr. An diesem Tag gedenkt die katholische Kirche allen Heiligen. Nur einen Tag später feiern katholische Christen den Gedenktag Allerseelen zum Gedächtnis aller verstorbener Gläubigen.

Allerheiligenstriezl, Allerheiligenwecken oder Allerheiligenzopf: In Österreich hat ein spezielles Gebäck aus Germteig (Hefeteig) eine Jahrhundert lange Tradition. Der Teig wird in der Form eines Zopfes geflochten und mit Streuseln oder Zucker verziert. Früher wurden diese Seelenzöpfe an Kinder und Arme verschenkt. Heute ist es in vielen Teilen Brauch, dass Tauf- oder Firmpaten ihren Patenkindern zu Allerheiligen einen Striezl schenken

Konkurrenz hat der Feiertag seit einigen Jahren mit Halloween aus den USA bekommen. Dieser für viele als neumodischen Trend angesehen, ist tatsächlich eng mit Allerheiligen verbunden. Der Name leitet soch von der englischen Bezeichnung für den Vorabend von Allerheiligen ab, „All Hallows‘ Eve“.

Wie heuer die einzelnen Pfarrgemeinden den Feiergottesdienst und die anschließenden Gräbersegnungen abhalten, ist individuell und durch gesetzliche Covid19-Regelungen durch die Regierung und die Bischofskonferenz vorgegeben. Dies lässt sich an der jeweiligen Homepage der Pfarre oder in der Gemeinde nachlesen.

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